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Judentum und Israel
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Nachrichten im Deutschland-Archiv von hagalil.com
Nachrichten aus Deutschland, zu Antisemitismus, Nazismus, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamismus und ein paar andere auch noch...
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Nachrichten zum Schwerpunkt "Jüdisches Leben, Kultur, Geschichte und Aktuelles" finden Sie unter judentum.de.
Januar - 2014

Eindeutige Position:
Gegen Antisemitismus und Antizionismus
Die beim Bundesparteitag der Piraten in Würzburg anwesenden Piraten verabschiedeten ein Positionspapier...

Ein Kommentar von Amelie Fried:
Stolpersteine auch in München
Angehörige sollten über das Gedenken ihrer ermordeten Verwandten selbst entscheiden dürfen…

Iran-Reise:
Jusos gegen Gabriel
Die Berliner Jusos hatten sich bereits vor der Abreise des Vizekanzlers, Wirtschaftsministers und SPD-Vorsitzenden am Protest gegen Siegmar Gabriels Iran-Reise beteiligt…

Trotz Sommer:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Juli 2015...

Ein Gespräch mit Max Brym:
Es begann in Altötting
Ich hatte einen Vater, der zwar die Shoa überlebt, aber seine ganze Familie bis auf einen Bruder verloren hatte. Der hatte ein bis zweimal in der Woche Albträume, bei denen er das ganze Haus zusammen schrie. Später habe ich erfahren, dass er immer von Auschwitz träumte. Er konnte mir kaum etwas darüber erzählen, aber ich habe mich dann mit Literatur darüber beschäftigt. Das las ich neben der Kinder- und Jugendliteratur. Neben Robin Hood und Winnetou kam ich dann aus einem eher seltsamen Grund zu Rudi Dutschke...

Neonazismus in Vorpommern:
"National befreite Zone"?
Im Osten Mecklenburgs und in Vorpommern existiert wohl die dichteste Kameradschaftsszene in der BRD. In der Deutschen Stimme, dem Publikationsorgan der NPD, erläuterte der Neonazi Enrico Hamisch die Strategie der extremen Rechten in Vorpommern: "National befreite Zonen und Gebiete müssen daher in ihrer bereits bestehenden Infrastruktur fortwährend ausgebaut, gestärkt und gefestigt werden"...

Wettbewerb startet:
"Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2015
Zum 15. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Den Gewinnern winken Geldpreise im Wert von 1.000 bis 5.000 € und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung...

Alle Jahre wieder:
Al-Quds-Tag in Wien, Berlin & Teheran
In sowohl der deutschen als auch der antideutschen Linken werden sogleich Bedenken laut, es drohe eine „Ritualisierung von Protest“, sobald es einmal eine gewisse Kontinuität in der Kritik am Antisemitismus des iranischen Regimes gibt. Ajatollahs und Pasdaran im Iran haben solche Probleme nicht: Sie halten beständig an ihren „Ritualen“ fest und fordern ein ums andere mal die Vernichtung Israels...

"Israel ist an allem schuld":
Warum der Judenstaat so gehaßt wird
Laut einer EU-Umfrage sahen 2010 65 Prozent der Deutschen in Israel eine "Gefahr für den Weltfrieden". Zwei Jahre später schrieb Günter Grass in der Süddeutschen Zeitung, die "Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden", und bekam dafür Beifall von ganz links bis rechtsextrem...

Für Solidarität mit Israel und Freiheit im Iran:
Gegen den antisemitischen Al Quds-Marsch in Berlin
Seit 36 Jahren zeigt das iranische Regime am sogenannten „Al Quds (Jerusalem-)Tag“ der Welt sein wahres Gesicht. Khomeini führte den Tag kurz nach der Islamischen Revolution im Iran 1979 als globalen Kampftag zur Vernichtung Israels ein. An diesem zentralen Ziel des iranischen Regimes hat sich seitdem nichts geändert...

Shmekendike Blumen:
Martin Walser erlebt wie Juden fühlten
Es gibt Dinge, die man nicht verstehen muss. Nein, ich rede nicht von komplizierter Literatur, die sich erst durch mehrfaches Lesen aufschlüsselt. Ich rede von der Entscheidung, Martin Walsers neues Buch, oder besser sein neues Essay auf die Menschheit loszulassen. 144 Seiten verschwendete Lebenszeit könnte der Untertitel von "Shmekendike Blumen" auch heißen. Aber es ist ein "Denkmal für Sholem Yankev Abramovitsh"...

Die Antisemitismusdebatte um Jakob Augstein:
Antisemitismus mit gutem Gewissen
Der Soziologe Lukas Betzler und der Politikwissenschaftler Manuel Glittenberg wollen am Beispiel der Augstein-Debatte die häufig konstatierte »sich vollziehende ›Normalisierung‹ antisemitischer Artikulationen in der Öffentlichkeit empirisch nachweisen«. Sie zeigen, wie Augstein »gesetzte Tabuisierungen subtil umgeht« und es ihm dadurch gelingt, »Sprechstrukturen hervorzubringen, die das tendenziös Gemeinte im Gesagten aufblitzen lassen, ohne dass das Gesagte in den Bereich des Unsagbaren fiele«. In ihrer umfassenden Textanalyse kommen sie zu dem Schluss, »dass sich in Augsteins Kolumnen auf allen sprachlichen Ebenen Verbal-Antisemitismus finden lässt«...

Leo-Baeck-Preis 2015:
Auszeichnung für Volker Beck
Volker Beck engagiert sich seit mehr als 20 Jahren für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland und über die Grenzen Deutschlands hinaus, begründeten Präsidium und Direktorium des Zentralrats der Juden ihre Entscheidung. Sein Kampf gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit ist vorbildlich. Schon in den 1990er Jahren hat sich der Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen vehement und gegen viele Widerstände für die Entschädigung der früheren NS-Zwangsarbeiter sowie für Rentenzahlungen an Juden in Osteuropa eingesetzt...

Wir basteln uns den perfekten Flüchtling:
Rassismus à la akademika
Es war insgesamt 21 mal auf meiner Timeline bei Facebook. Die Erfolgsgeschichte der Noor Yassin Kassab, die laut verschiedener Medien vor drei Jahren aus Syrien geflüchtet war und nun in Schwedt ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,0 abgelegt hat. Die Leute waren allesamt begeistert. Und keine Frage: das ist eine ganz besondere Leistung...

#Mossadstolemyshoe:
Schächten, Schachern, Schuhe klauen!
Man muss den Mann verstehen. Er hat es nicht leicht. Das Wetter ist meistens schlecht in Großbritannien und der Kampf gegen die Weltjudenheit ermüdend...

Mal wieder Spitze:
Hightech für die deutsch-iranische Freundschaft
Es ist eine der größten Werbeveranstaltungen für Geschäfte mit dem antisemitischen Ajatollah-Regime der letzten Zeit: Ab heute findet im Berliner CityCube die Konferenz „iBridges“ statt, die vor allem Unternehmen aus dem Hightech-Bereich zum Business im Iran animieren möchte…

Ein Beteiligter blickt zurück:
25 Jahre "Nie wieder Deutschland!"
Am 12. Mai 1990 fand in Frankfurt am Main eine große Demonstration statt unter dem Motto: „Nie wieder Deutschland!“ sowie „Gegen die Annexion der DDR! Gegen den deutschen Nationalismus!” Initiiert von der Radikalen Linken. Dieses lose Personenbündnis fand sich Mitte 1989 zusammen, um eine „Kraft der Negation“ der deutschen, kapitalistischen Verhältnisse und ihrer aufs brave Mitgestalten domestizierten „rosa-grünen“ Operettenopposition zu sein...

Haßfurt:
Den Opfern einen Namen geben
Am 8.Mai 2015 – dem 70. Jahrestag des Kriegsendes – fand in der unterfränkischen Kreisstadt Haßfurt ein denkwürdiges Ereignis statt: auf dem Sockel des Gedenksteins für die vernichtete Jüdische Gemeinde der Stadt in der Promenade in der Nähe des Bahnhofes wurden die Namen der 24 während der Naziherrschaft ermordeten jüdischen Einwohner von Haßfurt enthüllt…

Ökonomische und gesundheitliche Situation:
"Missstand, den die Welt nicht hinnehmen darf"
Dieser Tage erreicht uns ein dramatischer Appell des Internationalen Auschwitz Komitees. Demnach ist eine Vielzahl der weltweit lebenden Holocaust-Überlebenden dringend auf Hilfe angewiesen…

Blick hinter die brauen Kulissen:
Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage 2015
Der Zentralrat der Juden in Deutschland vergibt den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage 2015 an die Journalistin Andrea Röpke. Die Preisverleihung wird am 17. Juni 2015 in Düsseldorf stattfinden…

50 Rosen für Beate Klarsfeld:
Und nun das Bundesverdienstkreuz
Oder: Was Heinrich Böll und Günter Grass unterscheidet…

Mehr für den Mai:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Mai 2015...

DVD-Tipp:
Der Mann von der Cap Arcona
Der Spielfilm mit Erwin Geschonneck, Überlebender der Schiffskatastrophe in der Neustädter Bucht bei Lübeck am 3. Mai 1945, ist jetzt in der Reihe DDR-TV-Archiv auf DVD erschienen und somit endlich zugänglich. Der Schauspieler Erwin Geschonneck (1906 – 2008) verfolgte über zwei Jahrzehnte ein Filmprojekt, das den Untergang der „Cap Arcona“ und „Thielbek“ am 3. Mai 1945 darstellen sollte – und damit einen Teil seiner eigenen Lebensgeschichte…

"Hauptstadt der Verdrängung":
Zur Eröffnung des NS-Dokumentationszentrums München
Mit einem Festakt im Amerika Haus am Karolinenplatz ist am 30. April das NS-Dokumentationszentrum München eröffnet worden. An einem für die Landeshauptstadt schicksalhaften Datum, nämlich am Tag, an dem GIs der Rainbow-Division vor exakt 70 Jahren München beinah kampflos eroberten...

Anstieg rechter Gewalt:
Hemmschwelle zur Gewalt ist gesunken
Das Bundesministerium des Innern hat heute die Fallzahlen zur Politisch Motivierten Kriminalität 2014 vorgestellt. Demnach stieg die Zahl der rechtsmotivierten Gewalttaten gegenüber dem Vorjahr um 22,9 % an. Die antisemitischen Straftaten sind um 25,2 % angestiegen...

Charlotte Knobloch:
"Ich kann die Formel 'nie wieder!' kaum mehr hören"
Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau hat heute die Gedenkstunde des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden München und Oberbayern an der jüdischen Gedenkstätte im ehemaligen KZ Dachau stattgefunden…

"Der Himmel weint ununterbrochen":
Warten auf die Anerkennung
In Köln wurde an den 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert…

Alles neu:
Fernsehtipps für den Mai
Vom 01. bis 15. Mai 2015…

Die letzten lebenden NS-Täter zur Verantwortung ziehen:
"Operation Last Chance"
Leider hat unser Land eine lange Tradition, solche Täter weder gerichtlich zu belangen, noch sie dorthin auszuliefern, wo ihnen der Prozess gemacht wurde. Auch innerhalb NRWs gibt es unrühmliche Beispiele...

Beschluss in München:
Pläne zur Wiedererrichtung von Gustav Landauers Gedenkstele
Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats hat sich bei seiner Sitzung am 24. April einstimmig für eine Wiedererrichtung der Gedenkstele für Gustav Landauer auf dem Münchner Waldfriedhof ausgesprochen. Diese Stele, 1925 mit Spendengeldern errichtet, wurde 1933 nach einem Beschluß des damaligen Münchner Stadtrats zerstört, Landauers Asche exhumiert...

Voll die geile Fête:
Kürzlich war ne Party im KZ Ravensbrück
Die neuen Deutschen haben die alten Juden und andere Restüberlebende eingeladen. Und dann noch ein paar wichtige Leute. Befreiung feiern oder so ähnlich lautete das Motto. Und es war auch echt ne coole Sause. Zumindest für die eingeladene Politprominenz. Die haben nämlich mittags in diesem „Zelt der Demütigung“…-äh, neee, moment, das hieß anders… ich guck nochmal nach: ah ja: im „Zelt der Begegnung“ da haben die lecker Essen gekriegt...

Charlotte Knobloch:
"Europa muss das Massensterben vor seinen Türen beenden"
Das sind wir unserer Vergangenheit schuldig, an die wir gerade in diesen Wochen so intensiv erinnern. Unser Anspruch 'Nie wieder!' fordert heute nichts anderes als 'Seht hin und helft jetzt!'...

Historische Hintergründe und aktuelle Erinnerungskultur:
Die Deportationen der mainfränkischen Juden 1941-44
Am 10. Mai 2011 versammelten sich in Würzburg mehr als 3.000 Menschen am Platz’schen Garten. Von diesem Ort, einem ehemaligen Gartenlokal mit großen Festsälen, wurden im April 1942 über 850 Juden aus Würzburg und den mainfränkischen Gemeinden nach Krasniczyn deportiert...

Es war seit Jahren überfällig:
Verurteilung des "Klagemauer-Betreibers"
Der Betreiber der sogenannten „Kölner Klagemauer“, der 76-jährige Dauerdemonstrant Walter Herrmann, der Vielen in seiner Impertinenz und Verbohrtheit als antisemitisch motiviert gilt, ist am 10.4. vom Kölner Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe wegen Verstoßes gegen den Jugendschutz verurteilt worden…

Sehnsucht nach den alten Zeiten:
Der findige Antisemit
Ganz aktuell ist Yarmouk. Dort werden derzeit Tausende von Palästinensern grausam hingemetzelt. Sie werden vergewaltigt, versklavt und geköpft. Aber die Palästinafreunde, die letzten Sommer noch die Großstädte bevölkerten, um Kindermörder Israel zu schreien, bleiben diesmal lieber zuhause...

Dietramszell:
Hindenburg-Bronze des Nazi-Bildhauers Thorak
Im Juli 2014 entfernte der Künstler Wolfram Kastner im oberbayerischen Dietramszell eine Hindenburg Skulptur, die bis dahin an der Klostermauer aufgestellt war. Seitdem schwelt im Ort ein Konflikt um diese Aktion, die den Künstler jetzt veranlasste einen offenen Brief an Bürgermeisterin Leni Gröbmaier zu verfassen…

Beschämende Ressentiments:
Augsteins nächster Anfall
War es ein Wutanfall oder ein akuter Schub von Delirium? Bei Jakob Augstein spielt das letztlich keine Rolle: sein Feindbild bleibt das gleiche…

Eine Bombe für die Mullahs:
Onkel Jakob und der aggresive Purzelbaum
Vielleicht liegt es an seiner Schulzeit im Christaneum. Schließlich legt man dort, an dem humanistischen Gymnasium im altehrwürdigen Hamburg, Wert auf Chorarbeit…

Gustav Landauer in München:
Forderung nach Wiederaufbau eines Gedenksteins
Nach der Niederschlagung der Räteregierung durch Reichswehr und Freikorpsverbände wurde Gustav Landauer am 1. Mai 1919 verhaftet und am nächsten Tag im Zuchthaus Stadelheim mit großer Brutalität ermordet. Landauers Asche wurde zunächst in der Urnenhalle des Schwabinger Friedhofs beigesetzt, dann wurde die Urne auf den Waldfriedhof überführt. Mitglieder der Freien Arbeiter-Union aber auch prominente Persönlichkeiten führten auf Anregung von Landauers Tochter Charlotte eine Geldsammlung durch und setzten Landauer 1925 einen Obelisken als Grabdenkmal...

Die Stadt Gemünden am Main gedenkt ihres jüdischen Gefallenen:
Spätes Gedenken
Als ich Mitte der neunziger Jahre bei den Recherchen für meine Dokumentation „Für das Vaterland starben – Denkmale und Gedenktafeln bayerisch-jüdischer Soldaten“ die Kapelle des Ehrenfriedhofes am Einmalberg oberhalb des heutigen Verkehrskreisels am Zollberg in Gemünden am Main aufsuchte war ich sehr enttäuscht, dort die Namen der 5 jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges nicht finden zu können...

Hitler-Tribüne:
Trittfest machen oder verfallen lassen?
Streit um die NS-Weihestätte in Nürnberg geht weiter…

Onkel Otto plaudert:
Der Nazi und der Spaziergänger
Toskana… Der Name schon ist Verheißung: Zypressenbäume, Olivenhaine, die kleine Weinstube an der Piazza del Campo – eine Kulisse wie in einem Bertolucci-Film. Und mitten drin: Onkel Otto…

Olaf Hensel, ehem. Mitglied der Kölner Linken:
Aber die Verpflichtung bleibt bestehen
Die persönlichen Wurzeln meines Engagements gegen Antisemitismus liegen weit in meiner Kindheit. Ich bin in gewisser Weise damit groß geworden. Mein Vater Siegfried Hensel war als Berufsschullehrer in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit (Arbeit und Leben) engagiert und hatte von Beginn an seinen Schwerpunkt auf Jugendbegegnungen deutscher Jugendlicher mit Jugendlichen im europäischen Ausland auf dem Hintergrund der Verbrechen des Nationalsozialismus. In Witten führte er die ersten Fahrten nach Israel mit durch...

Bibliografie zum aktuellen Stand der Forschung:
Sport im Nationalsozialismus
Soeben hat die 3. erweiterte Auflage die Druckerpresse verlassen. Seit der letzten Auflage aus dem Jahr 2009 kamen nochmals rund 250 Neuerscheinungen hinzu, die sich der Rolle des Sportes während des Nationalsozialismus widmen. Das große historische Interesse an dem lange Zeit verdrängten Thema bleibt ungebrochen, was sich auch an der Tatsache ablesen lässt, dass in den letzten zwei Jahrzehnten etwa 800 einschlägige Beiträge veröffentlicht wurden...

Drei Männer voller Gemeinsamkeiten:
Die ehrenwerten braunen Herren
Mit seinem Buch „Braune Flecken auf dem Priesterrock“ hat sich Robert Werner an drei Regensburger Persönlichkeiten gewagt, über deren braune Vergangenheit man in Regensburg nur ungern spricht: Josef Engert, Bischof Rudolf Graber und Domkapellmeister Theobald Schrems. Schon im Vorfeld des Erscheinens haben Werners Recherchen Reaktionen ausgelöst…

Es begann in Altötting:
Antisemitische Briefe aus Waldkraiburg
"Raffinierter dreckiger Jude" – wieder ein antisemitischer Brief gestern im Briefkasten. Ohne Absender nur mit Poststempel "Waldkraiburg". Deshalb hier nochmals mein Artikel zu diesem Problem von Januar diesen Jahres…

Kinotermine in Berlin:
Wiedersehen mit Brundibar
Holocaust? Nicht schon wieder, das war in der Schule schon oft genug Thema! Das ist in etwa die erste Reaktion von Annika, Ikra und David, Mitglieder der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne, als klar wird, dass als nächstes die Kinderoper “Brundibár” gespielt werden soll…

Würdigung von Armin T. Wegner und Doğan Akhanlı:
Tag der Gerechten im NRW Landtag
Thematisch im Zentrum stand die Erinnerung des Völkermordes an den Armeniern vor 100 Jahren – und die Würdigung solcher “Gerechter”, welche damals und heute unter eigener Gefahr das (Ver-)Schweigen dieses Verbrechens durchbrochen haben...

"Wir sind die Generation der Nachfahren":
Ein Völkermord der nicht vergeht
Die Armenische Gemeinschaft in Deutschland lebt in keiner Parallelgesellschaft, sondern ist integriert. Mein Eindruck ist, dass die überwiegende Mehrheit hier sich nicht als "Ausländer" versteht, sondern als Teil dieser Gesellschaft. Als ich einmal von einem Politiker gefragt wurde, ob wir auch Deutschunterricht in den Gemeinden anbieten, sagte ich: "Nein – nicht notwendig! Es sprechen alle schon deutsch"...

Angst und Hilflosigkeit:
"Armutszeugnis für die wehrhafte Demokratie"
Charlotte Knobloch zum Rücktritt des Tröglitzer Bürgermeisters wegen rechtsextremistischer Anfeindungen…

Frauenprotest in der Rosenstrasse - 27. Februar1943:
Mythos und Wirklichkeit der "Fabrikaktion"
Am Samstag den 27. Februar 1943 wurden einige tausend Juden, die noch als Zwangsarbeiter - meist in Rüstungsbetrieben - eingesetzt waren, an ihren Arbeitsplätzen verhaftet (daher auch die Bezeichnung "Fabrik-Aktion"). Sie sollten durch polnische Zwangsarbeiter (sogenannte "Ostarbeiter") ersetzt werden und wurden auf Lastwagen getrieben und in unterschiedliche Sammellager gebracht...

Kritik von jüdischen Experten:
Neues Netzwerk
Führende jüdische Wissenschaftler und Antisemitismusexperten haben die Gründung des "Netzwerks zur Erforschung und Bekämpfung des Antisemitismus" (NEBA) bekanntgegeben. Mit der Initiative wollen die Amadeu Antonio Stiftung, das American Jewish Committee und das Moses Mendelssohn Zentrum an der Universität Potsdam die politische Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus weiter befördern…

Von den Aufklärern bis Arnold Zweig:
Antisemitismusforschung vor 1944
Ziel des Buches sei, so die Herausgeber in ihrem einleitenden Aufsatz, dabei nicht in Frage zu stellen, dass erst unter der Erfahrung der Judenvernichtung die Antisemitismusforschung ihr heutiges theoretisches Niveau erreichte, sondern die „teils verschüttete Vorgeschichte der Theorien des modernen Antisemitismus“ zu beleuchten. Damit wollen sie rekonstruieren, welche theoretischen Erkenntnisse über Antisemitismus bereits vor 1944 existierten, auf die sich die spätere Forschung hätte beziehen können beziehungsweise auf welche sie implizit aufbaue...

An die Fraktionsvorsitzenden:
"Problematische Konstellation auflösen"
Offener Brief zur Kritik an der Besetzung des Expertenkreises Antisemitismus durch das Bundesministerium des Innern…

Jeder Tag wie heute:
Ein exzellentes Debüt über Schoah, Erinnerung und Vergeben
Adam Schumacher ist ein bekannter israelischer Schriftsteller. Der 90jährige Schoah-Überlebende ist Witwer und an einem Punkt in seinem Leben angelangt, an dem er sich überzeugen lässt, seine Erinnerungen aufzuschreiben. Das tut er ausgerechnet in Deutschland, in München, wo ein alter Freund ein Literaturmagazin herausgibt...

Charlotte Knobloch:
"Dieser Hass ist die größte Gefahr für Europa"
Wir erleben eine Zuspitzung des Terrors in Europa. Dieser kommt nicht näher, sondern ist längst da. Mitten in unseren aufgeklärten Gesellschaften haben sich barbarische Kräfte radikalisiert, die unsere Lebensweise verachten.Sollte sich auch hier ein islamistisches Motiv bestätigen, wiederholt sich in Kopenhagen das Muster von Paris: Erst ein Anschlag auf die Freiheit – dann auf die Juden...

Bad Nenndorf:
Die Stele ist weg, das Thema Agnes Miegel bleibt
Am 03. Februar 2015 wurde in Bad Nenndorf das Agnes Miegel Denkmal aus dem öffentlichen Kurpark nach einem gescheiterten Bürgerentschied entfernt. Doch die Agnes Miegel Fans begreifen dies scheinbar als offene Rechnung…

München:
Keiner wills gewesen sein
Auch nach 45 Jahren ist einer der schwersten antisemitischen Anschläge in der Bundesrepublik Deutschland nicht aufgeklärt. Das öffentliche Interesse an dem Fall ist ohnehin gering…

Zentrum für Antisemitismusforschung:
"Aufgabe wissenschaftlicher Forschung"
Stellungnahme zur Kritik des AJC an der Studie „Antisemitismus als Problem und Symbol. Phänomene und Interventionen in Berlin“…

Ausgerechnet in Berlin:
Deutsche Denker schaffen den Antisemitismus ab
Das American Jewish Committee kritisiert das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung, weil es den Antisemitismus verharmlose. Nach der Definition der Wissenschaftler wäre nicht einmal Mahmud Ahmadinejad Antisemit…

Kein Antisemitismus, nirgends:
Aber überall neue Juden
Wie ein Internetvideo aus Versehen über die Gefahren alarmistischer Kampagnen gegen Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus aufklärt…

Alternative Kommission geplant:
Scharfe Kritik am neuen Expertenkreis Antisemitismus
Führende jüdische Wissenschaftler und Antisemitismusexperten haben die Zusammensetzung der neuen Antisemitismus-Kommission beim Bundesministerium des Innern (BMI) und den bisherigen Umgang mit der Problematik scharf kritisiert. Da wichtige Expertisen und jüdische Perspektiven fehlen, planen das Moses Mendelssohn Zentrum, das American Jewish Committee und die Amadeu Antonio Stiftung die Gründung einer alternativen Expertenkommission…

Der Jude mit dem Hakenkreuz:
Eine eindrückliche Spurensuche von Lorenz Beckhardt
Lange wusste Lorenz Schlomo Beckhardt nichts über seine jüdische Familiengeschichte. Dies war insofern erstaunlich, als nahezu das gesamte Dorf, in dem er aufgewachsen war – das idyllische Sonnenberg bei Wiesbaden – „darüber“ Bescheid wusste...

Mord verjährt nicht:
Das Oktoberfestattentat
Im Dezember 2014 hat der Generalbundesanwalt seine Ermittlungen zum Münchener Oktoberfestattentat wieder aufgenommen...

"Kein Symbol, sondern ein Angriff auf demokratische Werte":
AJC weist Vorwürfe von Antisemitismusforschern zurück
Das American Jewish Committee Berlin weist Aussagen einer Studie des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU-Berlin zurück, nach denen jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen antisemitische Vorfälle übertrieben und instrumentalisierten. In einer Stellungnahme zur jüngsten Studie des ZfA warnt das AJC daher vor einer Verharmlosung des Judenhasses…

That Lovely Girl:
Kinoabend in Köln
Am Mittwoch 4.2.15 um 20:00 wird in der Filmpalette als Preview der israelische Film „That Lovely Girl“ (Hebr. „Harcheck mi headro“) von Keren Yedaya gezeigt. Der Film nahm im Filmfestival Cannes 2014 teil…

Zum 100. Geburtstag von Ernst Federn:
"Gewalttätigkeit verstehen"
Die Welt versinkt wieder einmal in Gewalt. Blutige Anschläge, Kaskaden von Gewalttaten, Gewaltexzesse – besonders im Nahen Osten. Unaufhaltsam und greifbar und doch unbegreifbar – so erscheint uns Gewalt. Politologen, Soziologen, Philosophen und Psychologen haben sich jahrhundertelang um die Ergründung von Terror und Gewalt bemüht. Die Gewalt scheint ihrer theoretischen Erfassung jedoch immer voraus zu sein, sie ist uns immer voraus...

Feindbild Medien:
Gegen die "Lügenpresse"
Journalisten und Journalistinnen geraten seit einigen Wochen verstärkt in den Fokus rechter Anfeindungen. Doch das rechte Feindbild Medien gibt es bereits seit Jahrzehnten. Nicht selten wird es antisemitisch aufgeladen…

Zum Tod von Richard von Weizsäcker:
"Entscheidender Wegbereiter unserer Erinnerungskultur"
Richard von Weizsäcker zählt zu den herausragenden Politikern und Staatsmännern unseres Landes. Aus all seinen enormen politischen Verdiensten um die Bundesrepublik Deutschland ist ein gesellschaftlicher Impuls besonders hervorzuheben...

Erinnerung und Gedenken:
Die neue antisemitische Barbarei
Der Kampf gegen Antisemitismus muss darauf dringen, sich mit dem Schmerz der Erinnerung zu konfrontieren…

Violinen der Hoffnung:
Der alte Mann und die Musik
Amnon Weinstein bringt in Tel Aviv Geigen von Holocaust-Opfern wieder zum Klingen. Nur in einem Fall hat er sich bislang geweigert...

Zentralratspräsident Schuster:
Zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
"Die Erinnerung an die Shoa und an das Leid unserer Angehörigen werden wir immer in unseren Herzen tragen. Auch für die gesamte deutsche Gesellschaft muss diese Erinnerung eine bleibende Verpflichtung sein. Mit einer modernen Gedenkkultur sowie guter pädagogischer Arbeit können wir auch nachfolgenden Generationen das historische Geschehen vermitteln und Empathie für die Opfer wecken"...

Berthold Storfer:
Helfer, Täter, Opfer?
Erinnerung an die facettenreiche Persönlichkeit Berthold Storfers, der im November vor 70 Jahren ermordet wurde und durch illegale Schiffstransporte nach Palästina mehr Juden als Oskar Schindler rettete, aber fast unbekannt blieb…

Asynchron:
Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust
Aus der Sammlung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst – Filmreihe zum Projektauftakt, 27. Januar bis 4. Februar 2015…

"Wir sind jung. Wir sind stark.":
Die Naziclique und das Sonnenblumenhaus
Der erste Spielfilm von Burhan Qurbani über die tagelange rassistische, antiziganistische Gewalt in Rostock-Lichtenhagen vor 23 Jahren kommt jetzt ins Kino…

Mit antisemitischer Note und einem Hauch Verschwörungstheorie:
"Die weltpolitische Strategie"
Ich hatte mich sehr gefreut, als ich von der, von muslimischen Verbänden organisierten, Mahnwache gehört habe: „Terror, nicht in unserem Namen!“ hieß es in der Ankündigung. Endlich!, dachte ich, endlich! wehren sich die Muslime klar und eindeutig gegen die Vereinnahmung durch Islamisten...

Deutsche Stimme und Junge Freiheit:
Antimuslimischer Rassismus in Leitorganen der extremen Rechten
Spätestens seit den Morden in Paris ist antimuslimischer Rassismus in der BRD wieder en vogue. Die extrem rechten Presseorgane Deutsche Stimme und Junge Freiheit hetzen schon seit Jahren gegen einen monolithisch verstandenen Islam…

"Außenposten der Islamischen Republik":
Terror in Europa
STOP THE BOMB fordert die Aufhebung des Staatsvertrages mit dem Islamischen Zentrum Hamburg…

Kölner Gedenkaktion :
"Wir alle sind Hrant Dink"
Samstag, 17.Januar, Platz vor dem Kölner Dom: Etwa 50 überwiegend junge Leute erinnern in einer Straßeninszenierung an den 8. Todestag der Ermordung Hrant Dinks in Istanbul. In der Mitte liegt ein junger Mann, von einem weißen, mit roter Farbe befleckten Tuch bedeckt. Er symbolisiert den toten Hrant – diesen mutigen türkischen Schriftsteller und Journalisten, Herausgeber der armenischen Tageszeitung Agos, der wegen seines Kampfes für die Aussöhnung und historische Wahrheit vor 8 Jahren ermordet wurde...

Umstrittene Dichterin:
Bürgerentscheid in Bad Nenndorf gescheitert
Der Bürgerentscheid in Bad Nenndorf zum Verbleib einer Statue von Agnes Miegel im Kurpark ist am notwendigen Quorum von 2225 Ja Stimmen gescheitert...

Viel zu sehen:
Noch mehr Fernsehtipps für den Januar
Vom 16. bis 31. Januar 2015…

Trotz Verbot:
Max Brym liest doch in Waldkraiburg
Gegen Zensur und Rassismus – Lesung im Freien …

Kundgebung:
"Nehmen Sie unsere Gefühle als Seismographen"
Rede des Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, bei der Kundgebung "Zusammenstehen – Gesicht zeigen" am Dienstag, 13.1.2015, in Berlin…

Zentralratspräsident Schuster:
"Wir müssen unsere Freiheit verteidigen"
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat mit Entsetzen und Erschütterung die Ereignisse in Frankreich in den vergangenen Tagen verfolgt. Für ganz Frankreich, aber letztlich für uns alle ist ein schrecklicher Albtraum Wirklichkeit geworden…

Stuttgart:
Natürlich für Israel Kongress
2015 begehen Deutschland und Israel das 50-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Für den Jüdischen Nationalfonds – Keren Kayemeth LeIsrael e. V. (JNF-KKL) Anlass für den „Natürlich für Israel Kongress“. Dieser findet am 8.2.2015 von 10.30 bis 19 Uhr im Kursaal Bad Cannstatt, Königsplatz 1 in 70372 Stuttgart statt. Geplant ist ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Musikdarbietungen und kulinarischen Köstlichkeiten aus Israel…

Round-Table:
Werbeveranstaltung für Iran-Geschäfte im Bundestag
Vertreter der deutschen Industrie scharren bekanntlich schon seit dem Amtsantritt von Hassan Rohani in den Startlöchern, um endlich wieder völlig ungestört Milliardengeschäfte mit dem Antisemiten-Regime in Teheran abwickeln zu können…

Jürgen Fuchs:
"Soldat der Wahrheit"
Grüne Ehrung des DDR-Bürgerrechtlers und Schriftstellers Jürgen Fuchs (19.12.1950 – 9. 5.1999), der den Alltag in der DDR unter Rückgriff auf die berühmten Tagebücher von Viktor Klemperer analysierte…

Waldkraiburg:
Kein Platz für Nestbeschmutzer
Der Autor Max Brym darf in Waldkraiburgs städtischem Kulturhaus nicht aus seinem neuen Buch vorlesen. In diesem beschreibt er seine Jugend als linker Jude in der oberbayerischen "Vertriebenenstadt"…

Streit um Statue:
Bürgerentscheid im niedersächsischen Bad Nenndorf
Am 11.01. 2015 findet ein Bürgerentscheid zu einem mehrheitlichen Ratsbeschluss von Bad Nenndorf statt: die Statue von Agnes Miegel aus dem öffentlichen Kurpark zu entfernen…

Offener Brief:
Gegen die antisemitischen Kritik an Katja Kipping
Katja Kipping ist eine der beiden Parteivorsitzenden der Partei „Die Linke“. Kritik an ihr ist selbstverständlich erlaubt, in vielen Fällen nach meinem Gusto sogar notwendig. Was nicht geht ist, dass die „Linke Zeitung“ offen antisemitische Angriffe gegen Katja Kipping fördert und abdruckt...

Ein kritischer Rückblick:
Schändung der Kölner Synagoge vor 55 Jahren
Zwei Mitglieder der extrem rechten DRP beschmierten in der Weihnachtsnacht 1959 die Kölner Synagoge mit antisemitischen und neonazistischen Parolen. Die Täter machten nur das öffentlich, was ein erheblicher Teil der westdeutschen Bevölkerung dachte. Trotz eines offiziellen Philosemitismus der damaligen Bundesregierung unter Adenauer war Antisemitismus als Teil der nationalsozialistischen Ideologie keine Randerscheinung im Nachkriegsdeutschland…

Konferenz:
Vor, während und nach dem "Gaza-Krieg"
Aktueller Antisemitismus und Holocaustwahrnehmungen im arabischen Raum, der Türkei, in Marokko und unter "Muslim_innen" in Europa…

Meinungsfreiheit vs. Landgericht:
Erklärung zum Prozess Elsässer gegen Ditfurth
Am Mittwoch wurde das Urteil im Prozess Elsässer gegen Ditfurth verkündet. Wie bereits erwartet hat Jutta Ditfurth, die Elsässer einen “glühenden Antisemiten” nannte, diesen Prozess verloren. Die Richterin hatte eine merkwürdige Definition von Antisemitismus vertreten. Ditfurth hatte bereits im Vorfeld angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. In einer ausführlichen Erklärung erläutert sie hier ihre Argumente…

Die SWR2-Stolpersteine:
Ein Ärgernis, ein Innehalten
Die Stolpersteine zum Hören von SWR2 sind der Versuch, die große Geschichte zu verbinden mit der kleinen eines einzelnen Menschen…

Es brodelt in der Frankenmetropole:
70 Millionen für Weihestätte des Nationalsozialismus
Nürnberg will Tribüne auf dem Reichsparteitagsgelände vor dem Verfall retten…

Von der Staatsgründung bis heute:
Anarchistische Positionen zu Antisemitismus und Zionismus
Anhand von zeithistorischen Originalbeiträgen israelischer und deutscher Libertärer wird das Verhältnis der Anarchisten zum Staat Israel und Palästina sowie zu den Themen Anarchismus und die Shoa, Anarchismus und die Kibbuzbewegung und der Antisemitismus der Linken beschrieben. Dabei reicht das Spektrum von den binationalen Ideen Bubers, die die Herausgeber in ihrem exzellenten und umfangreichen Vorwort historisch einordnen, bis über kaum bekannte anarchistische Pro-Israel-Texte von Augustin Souchy, Willi Paul, Sam Dolgoff, aber auch den teilweise befremdlichen Ansichten der israelischen Gruppe "Anarchist against the wall"...

Abgründe der Israelsolidarität I:
"…nicht nur verfehlt, sondern auch tendenziell rassistisch"
Die besondere Schwierigkeit des antimuslimischen Rassismus besteht darin, dass die Zuschreibungen, mit denen die Diskriminierung von Islam und Muslim_innen gerechtfertigt wird, in vielen Fällen mit realen Problemen innerhalb des Islam und muslimischer Communities korrespondieren. Es gibt heute spezifisch islamische (Artikulations‑)Formen von Antisemitismus, Homophobie etc. An eben diesen Problemen dockt der antimuslimische Rassismus an und macht sie zu einem Stigma, das die Diskriminierung von Muslim_innen legitimiert...

Gedenken zur Reichspogromnacht:
Ehemalige Synagoge Hainsfarth
Organisiert hatte die Feier zum 76. Jahrestags der Reichspogromnacht der Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth mit ihrer Vorsitzenden Sigried Atzmon. Sie durfte eingangs von Hermann Waltz, dem Vorsitzenden des Ornbauer Kulturvereins, eine Solidaritätserklärung entgegennehmen, die von 70 Ornbauern unterzeichnet ist...

Ein Nachtrag zu Dieter Nuhr:
Das lustigste Volk der Welt
Neuerdings sind die Deutschen das lustigste und humorvollste Volk auf der Welt. Ehrlich. Humor wird hier hoch geachtet und bis zur letzten Patrone verteidigt…

Das Zeugenhaus:
Fiktion und Realität
Zum ZDF Fernsehfilm der Woche…

Einen guten Appetit:
Eine Portion Auschwitz mit Adorno auf dem Teller
In den Kinderpflegefachschulen und Erzieheranstalten in Bayern wird den Auszubildenden auch eine Polemik der Kinder-und Jugendbuchautorin und „Tierschützerin“ Christa Ludwig vorgelegt, der in der Zeitschrift „A Tempo“ im September 2014 veröffentlicht wurde. Damit soll sich der angehende Kinderpfleger der Aufgabenstellung einer „Inhaltsangabe“ widmen...

Imre Kertész' "Liquidation" als Bühnen-Hörspiel in Frankfurt:
Vorsichtige Verunsicherung
Kunst nach Auschwitz, sagte Imre Kertész 2002 in seiner Rede zur Nobelpreisverleihung, müsse immer diesen Bruch spürbar machen, so „als blicke man nach einer Nacht voller Albträume zerschlagen und ratlos in der Welt umher.“ In Kertész’ Roman „Liquidation“ aus dem Jahr 2003 ist es eben jene Frage nach der Möglichkeit oder Unmöglichkeit eines Schreibens über Auschwitz und, mehr noch, eines Weiterlebens nach Auschwitz, die die Protagonisten quält...

Georg Elser (1903–1945):
Der Nebel und die deutsche Geschichte
Der schmächtige Lockenkopf ist beliebt, wegen seines soliden Fleißes und seiner freundlich-gutmütigen Art. Musikliebend und verwurzelt in seiner schwäbischen Heimat, spricht er Mundart, spielt Flöte und Zither und ist Mitglied im Trachten- und im Zitherverein, bei den Naturfreunden und im Abstinenzlerklub. Der Schreiner Johann Georg Elser ist aber auch der Mann, der als erster und (fast) einziger Deutscher versucht hat, die Führungsriege des "Dritten Reiches" in die Luft zu jagen. Wäre sein Anschlag geglückt, hätte die deutsche Geschichte eine andere Wendung genommen...

Ernst Günter Fontheim:
Meine Erinnerungen an die "Kristallnacht"
Was in meinem Gedächtnis für immer haften bleiben wird, ist das Bild der dicken Rauchsäule, die über der mittleren Kuppel dieser wunderschönen Synagoge stand und der blutige Kopf dieses unbekannten Juden...

Max Mannheimer:
"Kristallnacht"
Am 10. November 1938 brannten die Synagogen. Sie brannten in Deutschland. Sie brannten in Österreich. Sie brannten in der Tschechoslowakei...

Juden in Deutschland:
Wendepunkt 1938
Wie man den Monatsblättern des jüdischen Kulturbunds entnehmen kann, markierte das Jahr 1938 einen Wendepunkt für die Juden, die sich noch in Deutschland befanden...

November 2014 in Berlin:
"Ballonpaten"
Die Erinnerung an die Opfer der "Kristallnacht" wird entwertet…

Vom Sterben zum Leben:
Über die Veränderung eines Lagerortes
Wissenschaftliche Fallstudien zu Bergen-Belsen…

Würzburg:
Flucht aus Nazi-Deutschland – und dann?
In drei Kurzfilmen mit Interviews erzählt der Historiker und Filmemacher Jim Tobias von deutsch-jüdischen Lebensgeschichten aus Franken…

Eine Anwohner Initiative:
Grindel leuchtet
Die Vielzahl der "Stolpersteine", die in den letzten Jahren im Hamburger Grindelviertel verlegt wurden, weckt die Vorstellung, wie dieses Quartier wohl aussehen könnte, wenn all die Menschen, deren Kinder und Enkel, heute noch hier leben würden. So entstand 2013 die Idee, stellvertretend für unsere verschwundenen Nachbarn am 9. November mit brennenden Kerzen auf die Straßen zu den »Stolpersteinen« zu gehen und diese Menschen mit einem leuchtenden Gedenken zu ehren...

Deutschland und Iran:
Von der arischen Achse zur nuklearen Schwelle
Dieses Buch handelt von einer der dringlichsten Herausforderungen unserer Zeit. Radikale islamistische Bewegungen befinden sich global auf dem Vormarsch – von Jemaah Islamiyah im südlichen Asien bis zu al-Shabaab in Somalia, von ISIS in Irak und Syrien bis Boko Haram in Nigeria. Angesichts diese Bedrohung reicht es nicht, einfach nur festzustellen, dass der Iran – ein Zentrum des Islamismus! – heute in der Lage ist, Atomwaffen zu bauen...

Vortrag und Diskussion mit Karl Pfeifer:
Auf dem Weg in den völkischen Autoritarismus?
Extreme Rechte, Antiziganismus und Antisemitismus in Ungarn…

Ausschreitungen in Köln:
Allianz zwischen Rechtsradikalen und Fußball-Hooligans
In Niedersachsen organisieren sich Neo-Nazis und Fußball-Hooligans als rechtsextremistische Gewalt-Gruppe: „Es gibt keinen Zweifel mehr, dass die Gruppe HoGeSa (Hooligans gegen Salafismus), die verantwortlich für die Krawalle von Köln am Sonntagabend ist, auch in unserem Bundesland eine Struktur und sogar einen regional Verantwortlichen hat. Beim gewalttätigen Aufmarsch in Köln am Sonntag wollten sich nach Erkenntnissen des Niedersächsischen Verfassungsschutzes offenbar auch Aktivisten aus Niedersachsen beteiligen“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte, Sprecher der Fraktion für Fragen des Verfassungsschutzes…

Ein Trauerspiel in drei Akten:
Wirbel um Maik B.
Der Neonazi-Richter, die bayerische Justizverwaltung und der bayerische Verfassungsschutz…

Mal wieder zu spät:
Dabei hatte ich mir alles so schön ausgemalt…
Ich dachte, ich bewerbe mich bei diesem Nazischönheitswettbewerb, lade mein Bild hoch und alle meine Freunde ein, es zu liken und dann gewinne ich,- das Judenmädel aus dem Breisgau, den Titel „Miss Hitler 2014“…

Die Münchner Antisemitismus-Definition:
Elsässer gegen Ditfurth
Am Landgericht München muss sich Jutta Ditfurth gegen eine Klage von Jürgen Elsässer wehren, nachdem sie ihn in einem Interview als glühenden Antisemiten” bezeichnet hatte. Elsässer sieht das ganz anders, judenfeindliche Äußerungen habe er nicht getätigt, und außerdem habe er 10 Jahre für die Jüdische Allgemeine geschrieben. Offensichtlich hält der ehemalige Linke das für einen angemessenen Persilschein. Dabei scheint er den nicht zu brauchen, denn die Münchner Richterin hat eine sehr eigenwillige Antisemitismus-Definition...

Köln:
Es wird geschwiegen
Der Justizminister des Landes Nordrhein Westfalen, Thomas Kutschaty, hat auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Daniel Schwerd geantwortet. Dieser hatte gefragt, ob der Minister die Darstellung eines zerstückelten palästinensischen Kindes auf einem mit dem Namen Israels beschrifteten Teller, weiterhin als nicht antisemitisch einstufe…

Ein Lexikon zur Geschichte von Anti-Semitismus und Rassismus in der DDR:
Spuren am Tatort gesichert
Dieses Buch war überfällig, es ist hoch zu loben und doch leider nur ein Anfang. Harry Waibel hat eine Art lange überfälliges Lexikon zur Geschichte rassistischer Pogrome, des Neo-Nazismus, Anti-Semitismus sowie Rassismus in der DDR verfasst. Ein solches Buch gibt es bislang nicht. Forscher, die sich mit dem Thema beschäftigen, werden dankbar darauf zurückgreifen. Aber, wird es diese Forscher wirklich geben?...

Gett:
Filmabend in Köln
Am 8.10.14 um 20:00 wird in der Filmpalette der preisgekrönte israelische Film „Gett, The Trial of Viviane Amsalem“ (גט- המשפט של ויויאן אמסלם) gezeigt...

Buchvorstellung:
Die Einsamkeit Israels
Welche Rolle spielt das iranische Regime und was bedeutet das Erstarken des „Islamischen Staates“ in Syrien und im Irak? Wie könnte es zu einer Verbesserung der Situation für alle Menschen im Nahen Osten kommen? Und wie kann auf den offenen Antisemitismus reagiert werden, der sich während der letzten Eskalation im Gaza-Streifen auch in Deutschland gezeigt hat?...

Für den goldenen Herbst:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 01. bis 15. Oktober 2014...

Illustre Ansammlung:
Ein antizionistisches Familientreffen
Im Kölner Bürgerzentrum Alte Feuerwache wurde Evelyn Hecht-Galinski ausgezeichnet…

Auszeichnung für Evelyn Hecht-Galinski :
Familientreffen der Antisemiten
Am kommenden Sonntag, den 28. September, wird in der Alten Feuerwache in Köln zum antisemitischen Stelldichein geladen…

Kunst und Geschichtspolitik im Postnazismus:
"Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz erkennen"
Manchmal ist es, obwohl es den Verdacht des Narzissmus nahelegt, doch notwendig, eine Rezension mit ganz persönlichen Empfindungen und Befindlichkeiten beginnen zu lassen: Bei Gedenktagen, die an den Mord der europäischen Juden erinnern sollen, beschleicht mich stets ein Gefühl größten Unbehagens, das allerdings zugleich von meinem schlechten Gewissen gemildert wird, jedoch nicht verdrängt werden kann…

Ein paar gemeingefährliche Gedanken:
Unterlassene Hilfeleistung
Kürzlich in der Straßenbahn. Vor mir in einem Vierersitz saßen zwei Leute, die ganz allgemein über die Juden sprachen: Strippenzieher, Geld, Macht, das übliche antisemitische Repertoire flog akustisch durch die Bahn...

Schuften für das deutsche Reich:
Das jüdische Arbeitskommando "Flachsröste Lohhof"
Lange wurde über dieses Zwangsarbeiterlager vor den Toren Münchens geschwiegen. Keiner wollte sich erinnern und niemand wollte die Berichte der wenigen Überlebenden hören: Ab Sommer 1941 waren in Lohhof knapp 300 jüdische Frauen gezwungen, täglich bis zu zwölf Stunden schwere körperliche Arbeit in der Flachsverarbeitung zu verrichten...

Aufklärerische und linke Traditionen:
Antisemitismus in der Linkspartei
Als im Mai 2011 die Frankfurter Rundschau über eine zunächst unveröffentlichte sozialwissenschaftliche Untersuchung zur Antisemitismus- Virulenz in der LINKEN berichtete (Hein 2011a, Salzborn/Voigt 2011), ahnte niemand, welchen publizistischen und politisch-parlamentarischen Wirbel die Studie auslösen würde. Beobachter und Akteure inner- und außerhalb der Linkspartei artikulierten sich auch deshalb so massiv, weil in Gesellschaft und Öffentlichkeit noch immer der Eindruck vorherrscht, als sei Judenfeindschaft ein exklusives Merkmal rechtsgerichteter Milieus und ihrer ewig-gestrigen Anhänger...

Köln:
Islamistische Organisation plant Veranstaltung
Der dem salafistischen Spektrum des Islamismus zuzurechnende Düsseldorfer Verein “Ansaar International e.V.” will am kommenden Sonntag, den 14.09.2014, eine Veranstaltung in Köln durchführen…

Geschäftstüchtiger Fingerzeig:
Gott und die israelische Feinkostmafia
Warum der christliche Gott ausgerechnet Waren aus Israel promoten will und das wiederum ausgerechnet in Hof an der Saale, bleibt ein christliches Mysterium, aber ich muss schon sagen: als Produktmanager würde sich dieser Gott gut machen...

Die Fratze der eigenen Geschichte:
Mit dem Verzicht auf Klarheit beginnt die Komplizenschaft
Redebeitrag anlässlich der bundesweiten Kundgebung "Stimme erheben! Nie wieder Judenhass!" am 31. August 2014 in Frankfurt/Main…

Kundgebung:
"Steh auf! Nie wieder Judenhass!"
Der Zentralrat der Juden in Deutschland freut sich, bei seiner Kundgebung gegen Antisemitismus am 14. September 2014 am Brandenburger Tor in Berlin einen besonderen Ehrengast begrüßen zu dürfen: Bundespräsident Joachim Gauck hat sein Kommen zugesagt...

IceBucketChallenge:
Appell an die begossenen Pudel!
Das Ganze machen die Leute freiwillig, für eine gute Sache. Sie machen sich also nass, um nicht spenden zu müssen, spenden dann aber meistens trotzdem noch. Ich bin schwer beeindruckt von dieser neuen Bewegung...

"Antisemit, das geht nicht unter Menschen":
Anarchistische Positionen zu Antisemitismus, Zionismus und Israel
Zum Thema „Antisemitismus in der Linken“ wurde so viel geschrieben, dass man meinen könnte, es wäre alles gesagt. Gleichwohl bestehen nach wie vor große Forschungslücken, zum Beispiel zur Haltung der anarchistischen Bewegung. Mit diesem Band legen Jürgen Mümken und Siegbert Wolf eine Textsammlung vor, um die ausstehende Debatte zu dieser Frage anzustoßen...

Zum 100. Geburtstag von Ernst Federn:
Versuche zur Psychologie des nationalsozialistischen Terrors
"Das entscheidende Ereignis meines Lebens war – wie könnte es auch anders sein – meine Erfahrung in den Konzentrationslagern." Ernst Federn war 85 Jahre alt, als er dies schrieb. Er war ein Überlebender der Schoah, was weitgehend unbekannt war, selbst unter Berufskollegen. Ernst Federn wusste um dieses nicht-Wissen. Er akzeptierte dieses als unabänderliche Tatsache...

Anti-Israel-Demonstrationen:
Judenhass und Israelhass vereint
Im Beobachtungszeitraum vom 9. Juli bis zum 9. August 2014 wurden 120 Demonstrationen und Kundgebungen erfasst, davon fanden allein 17 in Berlin statt.

Ein Interview mit Daniel Schwerd, NRW-Landtagsabgeordneter der Piraten:
"Eine fatale Entwicklung in unserer Gesellschaft..."
Wenn Menschen sich nicht trauen, in die Synagogen oder jüdische Einrichtungen zu gehen, als Jude erkennbar zu sein, oder auch zu viel Angst haben, ihre Meinung zu äußern und auf eine Demonstration zu gehen, ist das eine fatale Entwicklung in unserer Gesellschaft. Sehr traurig bin ich über die Angriffe gerade aus den linken Reihen. Hier hätte ich ein anderes Menschenbild erwartet. Die Haltung vieler Linker gerade aus NRW hat mich erschreckt und entsetzt...

Reim Dich oder ich fress Dich:
Parolen propalästinensischer Poesie
Unter lyrischen Aspekten sind die Pro-Palästina-Demos eine Katastrophe. Wer gelungene, poetische Parolen erwartet hatte, wurde schwer enttäuscht. Und eins wurde dabei mehr als offensichtlich: es mangelt in diesem Land an kompetentem Deutschunterricht...

Ein Gespräch mit Robin Becker:
Das neue Bündnis gegen Antisemitismus in Köln
Das Bündnis wurde erst vor zwei Wochen gegründet, die Initiative ging von einer gesellschaftskritischen Gruppe in Köln aus. Momentan konzentriert es sich auf die Vorbereitung der Kundgebung und besteht hauptsächlich aus Personen, die sich schon seit Längerem mit Antisemitismus beschäftigen und Erfahrung in der Durchführung und Planung von Kundgebungen haben. Nach der Demonstration soll das Bündnis aber möglichst schnell wachsen und zu einer verlässlichen und beständigen Organisation in Köln werden...

Günther Jikeli im Gespräch:
Antisemitische Ausschreitungen in Europa
"Wenn Eltern um die Sicherheit und Zukunft jüdischer Kinder in Europa bangen, ist das kein gutes Zeichen – weder für Juden noch für Europa"…

Gaza-Demonstration in Stuttgart:
Auf der Straße gegen Israel
Am 25. Juli 2014 gingen auch in der baden-württembergischen Hauptstadt mehrere tausend Personen auf die Straße, um gegen das "Massaker in Gaza", so ein Fronttransparent, zu protestieren. Wie in anderen Städten war auch diese Demonstration gegen Israel gerichtet. Im Demonstrationszug wurden antisemitische und NS-relativierende Plakate unbeanstandet mitgeführt…

Antisemitische Gewalt:
Angriff auf Makkabi Haifa
MAKKABI Deutschland e.V., der jüdische Turn- und Sportverband in Deutschland, verurteilt den gewalttätigen Angriff anti-israelischer Demonstranten auf die Fußballmannschaft von Makkabi Haifa auf das Schärfste…

"Adolf hat noch nicht genug von denen umgebracht":
Antiziganismus in Duisburg
Seit der EU-Erweiterung 2007 ist Duisburg so wie auch Dortmund, Berlin, Mannheim und weitere deutsche Städte mit erhöhter Migration aus Bulgarien und Rumänien konfrontiert. Die Zuwander_innen wurden und werden im Diskurs der Mehrheitsgesellschaft homogenisierend meist als (Sinti und) Roma oder in diskriminierender Weise als „Zigeuner“ identifiziert, was in Wirklichkeit nur in manchen Fällen zutrifft. Aufgrund von jahrhundertealten unhinterfragten antiziganistischen[01] Stereotypen wurden und werden sie Opfer von gesellschaftlicher Ausgrenzung...

Nürnberg:
Demonstranten stürmen "jüdische" Fastfood-Restaurants
Nach einer Anti-Israel-Demonstration am Samstag (19. Juli) in Nürnberg stürmten mehrere Hundert Teilnehmer den Hauptbahnhof, um in den vermeintlich jüdischen Burger-King- und McDonald’s-Filialen „friedlich“ gegen den Krieg zu protestieren…

Charlotte Knobloch:
"Wichtiges Signal aus Bayern an die rechtsextreme Szene in Deutschland"
Das Bayerische Innenministerium hat an diesem Mittwoch das neonazistische “Freie Netz Süd” (FNS) verboten, da es die “aggressiv-kämpferischen verfassungsfeindlichen Bestrebungen der 2004 verbotenen ‚Fränkischen Aktionsfront’ an deren Stelle weiter verfolgte”…

Berlin, 25. Juli 2014:
Protestkundgebung gegen den antisemitischen "Quds-Tag"
Für einen freien und demokratischen Nahen Osten. Gegen den islamistischen Quds-Tag. Solidarität mit Israel…

Antisemitismus:
"Lassen wir uns nicht beirren und nicht entmutigen"
Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zu den Ereignissen der vergangenen Tage…

Gewaltfrei, aber besorgniserregend:
3000 gegen Israel
Free-Palestine-Demo in Mannheim…

Neu:
Bilder aus Berlin
Von der Protestkundgebung gegen den antisemitischen “Quds-Tag”...

Kundgebung in Hannover:
Free Gaza – from Hamas!
Wir stehen heute nicht nur hier, um unsere Solidarität mit Israel auszudrücken, sondern auch mit all jenen Palästinensern und Palästinenserinnen, die sich dem islamistischen Tugendterror der Hamas und des Islamischen Djihad nicht unterwerfen wollen. Wir stehen hier, um Israels Recht auf Selbstverteidigung zu unterstützen; und wir stehen hier, um die Bestrebungen all jener Menschen zu unterstützen, die sich ein gutes Leben an der Seite Israels wünschen, anstatt dem mörderischen Märtyrerkult der Islamisten zu folgen...

Demonstration in Köln:
Besorgnis und Solidarität mit Israel
Ein wunderbarer, sonniger Frühabend in Köln. Gegen 17.30 Uhr haben sich erst 25 Menschen auf dem vor dem WDR gelegenen Kölner Wallraffplatz versammelt, eine kleine Bühne, eine Lautsprecheranlage. Einige Organisationen und Privatpersonen haben zu einer Solidaritätsdemonstration für Israel eingeladen, Beginn 18 Uhr. Eine sehr friedliche Stimmung. Der Platz füllt sich langsam. Um 17.45 verändert sich die Atmosphäre schlagartig: Sieben schwerbewaffnete Polizisten betreten den Platz, sichern die Seitenwege…

Hamburg:
Attackierte Mahnwache
Über der Trauer für die ermordeten Jugendlichen und trotz der Eskalation im Nahen Osten sollte nicht vergessen werden, wie missgünstig in Deutschland während der Entführung berichtet wurde. Und wie eine Mahnwache für die drei Jungs aus Israel als Provokation empfunden und attackiert wurde…

Authentisch:
Die Seelenstörung eines Psychologen
Dr. Rolf Verleger, der in Lübeck an einer Hochschule Psychologie lehrt, gehört zu den wenigen Juden, die sich den Zusammenbruch Israels wünschen…

Nach der Fussball-Sause:
Fernsehtipps für den Juli
Vom 16. bis 31. Juli 2014…

In eigenen Worten:
Mein Stolperstein ist für…
Zeitzeugen über die Stolpersteine in München…

Knobloch entsetzt über antiisraelische Demonstrationen:
"Lupenreiner Antisemitismus"
Am vergangenen Wochenende hat es überall in Deutschland Demonstrationen gegen Israel gegeben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, zeigte sich entsetzt über den "beängstigend hohen Grad an Israelfeindlichkeit" in der Bundesrepublik: "Es ist unerträglich, dass auf deutschen Straßen offen antisemitische und volksverhetzende Parolen und Bilder skandiert und präsentiert werden"...

Das seid Ihr Hunde wert!:
Zum 80. Todestag von Erich Mühsam
Er war Lyriker und Anarchist, Satiriker und Revolutionär, einer der führenden Köpfe der Münchener Räterepublik und unbeirrbarer Verteidiger von Menschlichkeit und Freiheit. Und er ist unvergessen – seine Werke werden immer wieder neu entdeckt, gelesen, diskutiert und neu vertont. Einige seiner Texte sind nach wie vor aktuell, andere zeitgeschichtlich bedeutend. Am 10. Juli 1934 wurde Erich Mühsam im KZ Oranienburg ermordet…

Ein vorbestrafter Volksverhetzer:
Versagen der Demokraten
Der frühere Bundesvorsitzende der NPD und jetzige EU-Abgeordnete Udo Voigt hat einen Sitz im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres eingenommen...

Die neuen Montagsmahnwachen:
Eine Querfront für den Frieden?
Inzwischen haben sich diese Montagsdemonstrationen zwar auf bis zu 80 Städte ausgedehnt, aber die Teilnehmer-Zahl ging vielerorts stark zurück. Trotzdem gehen weiterhin Woche für Woche jeden Montag in deutschen, österreichischen und schweizer Städten mehrere Tausend Menschen auf die Straße, um einen „Dritten Weltkrieg“, wie sie sagen, zu verhindern. Doch was auf den ersten Blick aussieht wie eine sympathische Revitalisierung der Friedensbewegung, entpuppt sich auf den zweiten Blick als höchst problematische Veranstaltung mit starken rechten Tendenzen und Querfront-Charakter…

Hindenburg in Dietramszell ist weg:
Kunstaktion hilft auf die Sprünge
Nach einigen Mühen wurde erst jüngst die Ehrenbürgerschaft Hitlers annulliert, aber der Bronzeschädel blieb. Ein Herr Schilcher, Nachfahre des Gastgebers des Sommerfrischlers Hindenburg, meint, das solle auch so bleiben. Die Oberin des Klosters ließ durchblicken, dass sie den Militärschädel am liebsten los wäre. Eine Tafel, die im Auftrag der Gemeinde Dietramszell angebracht werden sollte, kommt offenbar nicht zustande. Wir haben nun ein wenig nachgeholfen...

Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel:
Zum Angriff auf einen Teilnehmer der Mahnwache in Hamburg
Wir sind erschüttert über den Angriff auf einen 86-jährigen israelischen Sympathisanten während der Hamburger Mahnwache am Freitag für die Freilassung der drei entführten israelischen Jugendlichen, die von der DIG Hamburg und Hamburg für Israel organisiert wurde. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung und hoffen, dass er bald zu seiner Familie zurückkehren kann...

Gegen Neonazis und Islamisten:
Knobloch fordert entschlossenes Vorgehen
In Berlin ist der Verfassungsschutzbericht 2013 vorgestellt worden. Demnach ist fast jeder zweite Rechtsextremist gewaltbereit. Die fremdenfeindlichen Übergriffe erreichten nach einem Anstieg um über 20 Prozent den höchsten Stand seit 2006.Besonders beunruhigend: Die Zahl radikaler Islamisten wuchs auf über 43.000 an…

Landschaft des Gedenkens:
Dresden und Terezín als Erinnerungsorte der Shoah
Präsentation der interaktiven und multimedialen Informationsplattform…

Angezettelt:
Antisemitismus im Kleinformat
Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt eine Ausstellung über antisemitische Aufkleber und gesellschaftlichen Widerstand…

Charlotte Knobloch:
"Demokratische Parteien versagen im Kampf gegen rechtsextreme Phänomene"
"Die offen antisemitischen und den Holocaust instrumentalisierenden Äußerungen von Jean-Marie Le Pen zeigen, welches Gedankengut den ideologischen Kern der Front National bildet," kommentierte Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidenin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, ein Video, in dem der Gründer der rechtsextremen französischen Partei Front National bezüglich des Sängers Patrick Bruel, einem prominenten Kritiker seiner Partei, sagt "Wissen Sie, da machen wir das nächste Mal eine Ofenladung"…

Frühere Ghetto-Arbeiter:
Zentralrat begrüßt neue Renten-Regelung
Der Zentralrat hofft, dass die Bundesregierung nun auch eine Regelung für die in Polen lebenden Anspruchsberechtigten finden wird...

Interview mit dem Leiter des Bremer Landesamtes für Verfassungsschutz:
"Der Verfassungsschutz versteht sich als Dienstleister…"
Vor laufender Fernsehkamera erklärte er, dass der Verfassungsschutz mehr Transparenz anstrebe und sich als Dienstleister verstehe. Das ist natürlich interessant: Ein transparenter Geheimdienst? Ein Dienstleister!? Aber ist die aktuelle Gesetzeslage nicht eine ganz andere? Fragen, die Hagalil in einem persönlichen Gespräch mit dem Juristen zu klären versuchte...

Kaminabend mit Ehrengast:
"Völkerverständigung" mit iranischen Islamisten
Kaum wurde das Business Forum Iran mit Alireza Sheikh Attar in Frankfurt abgesagt, steht schon der nächste Auftritt des iranischen Botschafters in Deutschland an...

Neues bei Promedia:
Voll genozidal
Wenn von „ethnisch gesäuberten Palästinensern“ in einer „genozidalen siedlerkolonialistischen Gesellschaft“ die Rede ist, schreibt eine deutsche Islamwissenschaftlerin ein von der Süddeutschen Zeitung bis hin zu linken Internetseiten vielfach gelobtes Buch über Israel, dass innerhalb eines halben Jahres bereits in drei Auflagen gedruckt wurde. Am 27. Mai 2014 fand eine erneute Vorstellung des erfolgreichen Buches in Frankfurt am Main im „Saalbau Bornheim“ statt,weitere Veranstaltungen sind zu erwarten…

Die Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und dem Iran:
Shopping mit den Mullahs
Das "Business Forum Iran" in Frankfurt ist nach Protesten kurzfristig abgesagt worden. Doch die Geschäfte mit dem iranischen Regime sollen weitergehen…

Dieter Graumann zur Europawahl:
"Was wir schon zuvor befürchtet hatten"
Die rechtsextremen Parteien haben bei der Europawahl geradezu schockierend gut abgeschnitten, in Frankreich ist der Front National sogar stärkste Kraft geworden. Angesichts des Überfalls auf zwei jüdische Männer vor zwei Tagen in Paris, erfüllt uns das mit umso tieferer Sorge...

Verfemte Musik:
Tanz unter dem Galgen
Sprecherstunde mit Texten, Musik und Gesang erinnert in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth an politisch verfolgte Künstler…

Antisemitismus:
Geschichte, Theorie, Empirie
Ein neuer Band von Samuel Salzborn stellt zentrale Erkenntnisse der Antisemitismusforschung in allen drei Bereichen dar, wobei der Fokus auf der jüngeren Vergangenheit liegt...

Über die "Knast-Franktion":
Orientalische Mauscheleien in der SZ
Zwar habe ich einen niedrigen Blutdruck, trotzdem trinke ich lieber einen Espresso oder ein Glas Rotwein, als die Süddeutsche Zeitung zu lesen…

Galgalatz auf Reisen:
Israelische Journalisten besuchen Berlin
Es ist inzwischen fast schon gute Tradition, dass das Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. aus Bonn Journalisten aus aller Welt nach Deutschland einlädt. Hier erfahren die Medienleute mehr über die Situation der Jugend, über Angebote und wichtige Jugendorganisationen- und Institutionen. Das ist Teil des Austauschprogrammes des Vereins. Auch nach Israel pflegt das Netzwerk sehr gute Beziehungen…

Übersehen und unterschätzt:
Rechtsextreme Frauen
Analysen und Handlungsempfehlungen in einer neuen Broschüre der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung…

"Zum Nutzen des Mullah-Regimes":
Ein offener Brief an MdB Nouripour
Hiermit protestiere ich gegen Ihre Teilnahme an der unten angegebenen Veranstaltung des Business Forum Iran und der Maleki Group am 23.5. in Frankfurt. Es handelt sich nicht um eine Veranstaltung, die sich um die Menschenrechte im Iran oder um den Frieden im Nahen und Mittleren Osten sorgt. Es handelt sich nicht einmal um eine Informationsveranstaltung. Sondern es handelt sich um eine Veranstaltung der Iran Lobby, um eine Unternehmung zum Nutzen des Mullah-Regimes. Das wissen Sie. Ich bin bestürzt, daß Sie sich für solche Zwecke einspannen lassen...

"Verheerende Wirkungen der völkischen Hetze":
Hitler im deutschen Lexikon vor 1933
Adolf Hitlers Weg an die Macht war lang. 1913 war er nach Bayern gekommen, 1923 hatte er dort erfolglos geputscht, und erst 1933 wurde er Kanzler des Deutschen Reiches. 20 Jahre also benötigte er, bis er an der Spitze Deutschlands stand. Wie haben deutsche Nachschlagewerke während dieser Anlaufphase den künftigen „Führer“ eingeschätzt?...

"… nicht den Anspruch, die Geschichte der Polizei umfassend aufzuarbeiten…":
Publikation und Ausstellung über die Münchner Polizei in der NS-Zeit
Die etwas über 200 Seiten umfassende Publikation erzählt die Geschichte der Polizei nicht erst ab der „Machtübernahme“, sondern beschreibt bereits die blutige Niederschlagung der Räterepublik nach dem Ersten Weltkrieg sowie die Sympathie für die faschistoiden Freikorpsverbände, das Erstarken der völkischen Bewegung und ihre Verstrickungen mit der staatlichen Ordnungsmacht...

Düsseldorf:
Frauen im Widerstand 1933 bis 1945
Mehrheitlich kommen die hier vorgestellten Frauen, darunter auch Jüdinnen, aus der Arbeiterbewegung (KPD), aber es werden auch Porträts von katholischen Widerstandskämpferinnen und Bibelforscherinnen vorgestellt. Häufig sind familiale Zusammenhänge nachweisbar: Ehepaare, Geschwister und Freundinnen leisteten gemeinsam Widerstand...

Hamburg:
Frühjahrsputz für 'Stolpersteine'
Die ersten Steine zur Erinnerung an NS-Opfer wurden vor nunmehr zwölf Jahren in Hamburg verlegt. Mit der Zeit verlieren diese Steine durch Umwelteinflüsse ihren ursprünglichen Glanz und sind dann kaum noch wahrzunehmen…

Shalom Dieter:
Zum Tode von Dieter Asselhoven
Dieter Asselhoven war immer da. Immer präsent. Immer gut gelaunt, kämpferisch, wach. Für Jahrzehnte prägte er das linke politische Leben an der Kölner Universität. Und außerhalb, in libertär-antikapitalistischen Kreisen, für die Alternative Liste, später dann im Umfeld Jutta Ditfurths. Nun hat er seinen Kampf gegen den Krebs verloren...

Bad Nenndorf:
Die Agnes Miegel Fans machen mobil
In Bad Nenndorf soll ein Bürgerbegehren den Stadtratsbeschluss kippen, der eine Entfernung der Agnes Miegel Statue im Stadtpark vorsieht. Agnes Miegel, die Hitler Verehrerin, als Bereicherung für die Kurgäste und als Vorbild für die Jugend…

Doku-Film-Tipp:
Schnee von gestern
Schnee von Gestern? lautet die Frage und die Einsicht, die sich aufdrängt. Bekannte klischeehafte Reaktionen auf die Folgen der Shoa für jüdische Menschen wie „das ist doch alles so lange her“, „es muß doch auch mal genug sein“, „andere haben auch gelitten“, sind eben nicht „Schnee von gestern“, der niemanden angeht. Auch die Enkelgeneration ist nicht frei davon…

Teheran darf alles:
Die deutsche Wirtschaft auch
Selbst als Ali Khamenei vorletzte Woche in einer Rede zum iranischen Neujahrsfest abermals die Shoah in Zweifel zog und unter anderem auf Twitter verkünden ließ, „man wisse nicht, ob es“ den Holocaust „gab oder nicht, und wenn ja, was geschah“, war das im Westen kein Anlass, den Kuschelkurs gegenüber Teheran zu überdenken…

April April:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 01. bis 15. April 2014…

Der neue Rechtsanwalt der NPD:
Unser Mann in Karlsruhe und sonstwo
Die NPD rüstet auf – zumindest in juristischer Hinsicht. Ihr neues Schlachtfeld sind die Gerichtssäle der Republik. An vorderster Front ihr "hervorragender Rechtsanwalt" Peter Rüdiger Richter...

Klagelieder über die Verbrechen von Jena:
Blumen für Otello
Einfühlsam und mit großer poetischer Kraft ermittelt Esther Dischereit in ihren Klageliedern, was die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) angerichtet, welche Lücken sie bei den Hinterbliebenen aufgerissen haben...

Rütteln am deutschen Säulenheiligen:
Wie antisemitisch war eigentlich Goethe?
Wie der Titel dieses Beitrags bereits feststellt, soll hier nicht untersucht werden, ob Goethe Antisemit war, sondern vielmehr, wie sehr er es war. Antisemit war er, indem er Juden die gleichen Rechte vorenthalten wollte, die Christen genossen. Juden sollten, seiner Auffassung nach, Menschen zweiter Klasse mit eingeschränkten Rechten bleiben. Diese Haltung revidierte er auch im Alter nicht...

Wir gratulieren:
Auszeichnung für die Kiga
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus erhält amerikanischen Menschenrechtspreis…

Sie tun Großes, sie tun Gutes:
Erinnern - German Style
"Den Namen auf dem Stein in Berlin nehmen Zehntausende wahr, im "Tatort" werden es Millionen sein"! Nicht nur so ein paar dahergelaufene Zehntausend. So klingt der neue deutsche Größenwahn. Drunter macht mans hier nicht. Das Holocaustmahnmal ist schließlich auch groß. Und die Einschaltquoten beim "Tatort" auch...

Lesung:
Karl Kraus bekämpft den Krieg
Am Donnerstag, 20. März 2014 um 19.30 Uhr liest Klaus Schultz in München aus „Die Letzten Tage der Menschheit“, Prosa und Gedichte…

Eine Replik:
Lektüren von 'Täterkindern'
Konstanze Hanitzschs brillante Studie zu Wissen, Literatur und Geschlecht bei Niklas Frank, Beate Niemann und Malte Ludin...

Der Fall Gurlitt:
Eine Frage nach belastetem Erbe
Bis heute zeigt die Bundesregierung kein aufrichtiges Interesse an einem Kunstrückgabegesetz und einer effektiven Provenienzforschung in deutschen Museen…

Wahlen in München:
NPD-Ideologe im Stadtrat
Laut des vorläufigen Ergebnisses (Stand: 16.3.2014, 23:15:49 Uhr) hat die rechtsextreme NPD-Tarnorganisation “Bürgerinitiative Ausländerstopp” (BIA) den Wiedereinzug in den Münchner Stadtrat geschafft. “Das wäre ein echtes Debakel für die Weltstadt München”, kommentierte Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern…

Von der "Zentrale für Heimatdienst" zur "Bundeszentrale für politische Bildung":
Bundesrepublik und politische Bildung
Gudrun Hentges veröffentlichte 2013 ihr Buch über die Geschichte der staatlichen politischen Bildung der Bundesrepublik Deutschland, das die Autorin als eine der profundesten und genauesten Kennerin der Nachkriegsgeschichte Deutschlands ausweist…

Niederbayern:
75 Jahre Reichskristallnacht
Bis 1932 hatte sich die Zahl der Juden in den niederbayerischen Städten verringert; 115 wurden damals in Straubing, 48 in Passau, 21 in Vilshofen, 15 in Deggendorf, 13 in Plattling sowie 45 in Landshut gezählt. Anna Rosmus gelang es zu vielen dieser Schicksale Material zu finden und es aufzubereiten. Der Beginn der NS-Herrschaft bedeutete, dass das Unrecht, das bereits Jahre zuvor zu wirken begonnen hatte, jetzt legalisiert werden konnte...

Inge Deutschkron:
Eine unermüdliche Mahnerin
Interview mit Inge Deutschkron anlässlich der Finissage der Ausstellung "Dem Leben hinterher – Fluchtorte jüdischer Verfolgter" am 28.2.2014 in der Bremischen Bürgerschaft…

Helau:
Fasching oder Faschismus?
Mit "Sieg Heil" zum Mausefallenrennen…

Erneut homophobe Demonstration:
Minderheit bedroht Mehrheit?
Am 1. März 2014 demonstrierten in Stuttgart auf dem Schlossplatz erneut etwa 800 Personen unter dem Motto „Gegen die Indoktrination unserer Kinder – stoppt den Bildungsplan!“. Die Ausrichter sprachen in ihrer Pressemitteilung sogar von 1.800 Teilnehmern ihrer Demo.[01] Jedenfalls waren es mehr als beim letzten Mal am 1. Februar. Diesmal hatten die Gegner einer geplanten Verankerung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im zukünftigen Bildungsplan von Baden-Württemberg aber auch einen längeren Vorlauf gehabt und bundesweit mobilisiert…

"Juden" im Meyer von 1905:
Lange gekrümmte Nasen, Plattfüße, aber große Lebenskraft
Das Stichwort „Juden“ widmet sich auffallend ausgiebig den Äußerlichkeiten jüdischer Menschen. Dabei gerät der Körperteil Nase, die angeblich so charakteristische Judennase also, nicht weniger als viermal in den Fokus der ein wenig chaotisch wirkenden Beschreibung von Juden bzw. deren „Rasse“...

Esoterisch-patriotischer Nachhall:
Heilung für Deutschland
Eine Konferenz in Berlin zeigt, wie »Vergangenheitsbewältigung« als Seelenmassage für die Nation betrieben werden kann…

Antisemitismus 'ohne Antisemiten':
Im Raum der reinen Projektionen
"Während Antisemitismus ebenso wie die Existenz von AntisemitInnen geleugnet werden, machen Überlebende der Shoah und ihre Nachkommen in ihrem Alltag direkte wie indirekt vermittelte antisemitische Erfahrungen. Das den Überlebenden zugefügte Leid wurde durch eine vielerorts fehlende gesellschaftliche Anerkennung nachträglich noch verstärkt" und intensiviert eine Übermittlung an die Nachkommen, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Psychoanalyse – Texte zur Sozialforschung"...

Stuttgart:
Homophobe Demonstration gestoppt
Im Fahrwasser einer homophob motivierten Online-Petition versuchten vor zwei Wochen in Stuttgart die GegnerInnen der Verankerung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ ihren Protest in Form einer Demonstration auf die Straße zu tragen. GegendemonstrantInnen sorgten dafür, dass diese Demonstration nach der Hälfte der geplanten Strecke abgebrochen werden musste…

Brett vorm Kopf:
"Solidarität"? Antisemitismus!
Zur Kritik der "Karawane" an der Situation der Flüchtlinge in Israel…

Deutsche Propaganda:
Die Jubelperser und der Staatsterror
Deutschland begeht den 35. Jahrestag der Machtübernahme der Mullah-Diktatur im Iran mit einer Agitationsveranstaltung im staatlichen Rundfunk. Schon zum Frühstück tischt der Deutschlandfunk den Bundesbürgern im Wochenschau-Jargon ranzigste Propaganda auf, die da, wo sie herstammt, längst nicht so unkritisch geschluckt würde, wie sie hier reproduziert wird…

Keine Einzelerscheinung:
Ein Nazi als Ehrenbürger
"Das geht gar nicht" schrieb am 7. Februar ein Gelegenheits-Mitarbeiter der "Deggendorfer Zeitung" (DZ), einem Kopfblatt der "Passauer Neue Presse" (PNP). Und er echauffierte sich über den Ehrenbürger der Deggendorfer Landkreisgemeinde Hengersberg, Siegfried Leffler (1909 bis 1983)…

Schoah:
Der letzte Brief aus München
Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Vaters öffnete Alfred Koppel in Colorado eine Schachtel mit Briefen seiner Mutter. Er stieß auf erschütternde Dokumente einer jüdischen Familie, seiner eigenen Familie. Alfred Koppel wurde 1926 in Hamburg geboren und lebte mit seiner Familie in den 1930er Jahren in München...

Schoah:
Dies ist mein letzter Brief
Im Alter von fast siebzig Jahren begann Alfred Koppel die Briefe seiner ermordeten Mutter zu übersetzen. 2002 erschienen sie in den USA unter dem Titel “My Heroic Mother – Voices from the Holocaust“. Nun wurden sie zum ersten Mal auch im deutschen Original veröffentlicht. Ilse Macek, die Mitherausgeberin des Buches “Dies ist mein letzer Brief” nutzte den Rahmen der Buchvorstellung, um einigen kritischen Fragestellungen nachzugehen…

Deutsche Scham:
"Entlastungszeug/-innen"?
Täterkinder, Täterenkel und ihr Umgang mit den deutschen Verbrechen…

"Der Jude wird verbrannt":
Deutsche Redewendungen, die nachwirken
Wenn man ‚mit allen Fasern seines Körpers‘ hasst, den schmäht und verunglimpft man nur zu gerne auch verbal, und, wenn der Hass lange genug wirken kann, dringt er sogar in Redensarten oder Sprichwörter ein. Christliche Deutsche hassen Juden bereits eine ‚halbe Ewigkeit‘ und so verwundert es keineswegs, dass das deutschsprachige Jüdische Lexikon von 1927 das Stichwort „Juden in deutschen Redewendungen“ enthält...

Die ersten Zeugnisse der Shoah in Polen:
Nach dem Untergang
Buchvorstellung am Montag, 10. Februar 2014 um 19.00 Uhr im Kulturzentrum am Gasteig in München…

Was nun zu tun ist:
Zur Raubkunst-Debatte in Deutschland
Einundachtzig Jahre nach der sogenannten Machtergreifung der Nationalsozialisten sind die zwischen 1933 und 1945 von Deutschen verübten monströsen Verbrechen und ihre Nachwirkungen noch immer präsent. Der Schwabinger Kunstfund vom Herbst 2013, der die brisanten Verstrickungen des verstorbenen NS-Kunsthändlers Gurlitt senior und seines inzwischen hochbetagten Sohnes Cornelius zutage förderte, ist nur eines von vielen Beispielen für jene zahllosen NS-Hypotheken, die nicht vergehen wollen. In ihrer Folge ist jetzt auch eine Debatte um die in deutschen Muse­en und Privatsammlungen verbliebenen Raub- und Beutekunstwerke entbrannt...

Hannover:
Gelebte Betroffenheit
Hannover gedachte am 25.1.2014 den Opfern des Nationalsozialismus mit einem Konzert in der geheizten Marktkirche – im Stadtteil List froren die Protestierer vor dem "Thor-Steinar-Laden"…

Frei.Wild:
Die Vorfeldband der Neonaziszene
Nach öffentlicher Kritik wurde die Band Frei.Wild im Jahr 2013 von der Nominiertenliste des ECHO-Musikpreises genommen. Öffentliche Kritik hat an einigen Orten inzwischen dazu geführt, dass Auftritte abgesagt wurden, z.B. in Jena. Nur leider in Frankfurt am Main nicht, hier trat die Gruppe Ende Dezember 2013 in der Festhalle auf...

Jetzt anmelden:
Deutsch Israelische Jugendbegegnung
Du hast Lust mit einer Jugendgruppe zu verreisen, gemeinsam israelische Jugendliche zu treffen und kennenzulernen? Du kannst Dir vorstellen in der Zeit des Aufenthaltes in Israel in einer Gastfamilie zu leben (englischsprachig)? Du möchtest das Land bereisen, um Dir eine eigene Meinung von Israel zu bilden?…

"We have a fundamental problem with the West":
Protest gegen Zarif in Berlin
Der Außenminister des iranischen Regimes, Mohammad Javad Zarif, ist auf Deutschland-Tour…

Nationalsozialistischer Untergrund:
"Der Kick" im Willy Praml-Theater
Schockierend, beängstigend, erhellend und leider höchst aktuell: Insgesamt fünf Mal war im Frankfurter Willy Praml Theater das dokumentarische Stück „Der Kick“ zu sehen. Andres Veiel bearbeitet darin eine schreckliche Mordtat, die im Sommer 2002 in der brandenburgischen Gemeinde Potzlow geschehen ist. Dort quälten, schlugen und traten drei Gewaltjugendliche den 16-jährigen Marinus Schöberl so lange, bis sie sich davon überzeugt hatten, daß er tot war...

Erinnerungen:
Der 30. Januar 1933
Wo waren Sie am 30. Januar 1933....?

Facebook-Hoax:
Die moderne Legende von den Kinderdieben
Wenn man sich in Deutschland auf eines verlassen kann, dann auf alte Ressentiments. Vor allem wenn es rassistische Ressentiments sind. Die funktionieren bis heute tadellos…

In Theorie und Praxis:
Antisemitische Finanzpolitik
Die Geschichte von Frau Mira Marx – oder “Tatort Finanzamt”…

Zum Holocaust-Gedenktag:
Wunschzettel
Wenn ich mir also was wünschen dürfte, zu diesem deutschen „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, dann wär das zunächst mal, dass man den Tag so gestaltet, dass wirklich alle mitkriegen, dass es ein Gedenktag ist. Das weiss nämlich fast keiner. Ehrlich. Gehen Sie mal raus und fragen Sie die Leute auf der Straße, ob sie wissen, was am 27. Januar ist...

"Wir haben überlebt!":
Gegen das Vergessen
Gedenkveranstaltung 69 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945…

Erschreckende Mobilisierungskraft:
Kulturkampf im Ländle
Eine homophob motivierte Online-Petition gegen die Verankerung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im schulischen Bildungsplan für Baden-Württemberg ab 2015 errang durch intensive Online-Bewerbung (‘virales marketing’) innerhalb von zwei Monaten über 150.000 Unterschriften, davon die Hälfte aus Baden-Württemberg…

Quelle von 1927:
Von Judennasen und anderen deutschen Nettigkeiten
Der Eintrag „Judennase“ aus dem Jüdischen Lexikon belegt, ähnlich wie der sich anschließende „Juden in der Karikatur“ aus dem gleichen Nachschlagewerk, wie sehr „Der Stürmer“ auf alte deutsche Traditionen zurückgreifen konnte und wie wenig neu oder gar wie wenig ausschließlich ‚Nazi-‘ sein schändliches Wirken war...

Vor 70 Jahren:
Erinnerung an das Ende der Leningrader Blockade
Am Dienstag (21. Januar) gedenkt der Bundesverband der Veteranen, Ghetto- und KZ-Gefangenen sowie der Überlebenden der Leningrader Blockade mit einer Tagung und Ausstellung in Köln der Ereignisse von damals...

Animationsfilm:
Geschichte im Nebel
In der Verfilmung der tschechischen Graphic Novel “Alois Nebel” taucht aus Nebelschwaden die Vertreibung der Sudetendeutschen auf, deren Unterstützung des Nationalsozialismus bleibt hingegen im Verborgenen…

Für das deutsche Kapital:
Momper & die Mullahs
Es war ziemlich klar, worauf das Atomabkommen von Genf mit dem iranischen Regime hinauslaufen würde…

"Die Tätigkeit von Kassenärzten nichtarischer Abstammung wird beendet":
Jüdische Mediziner in der Stadt der Reichsparteitage
Nachdem vergleichbare Dokumentationen in Hamburg, Berlin, München, Hannover, Frankfurt, Bremen und Stuttgart erschienen sind, hat sich der ehemalige Oberarzt am Städtischen Klinikum Nürnberg, Dr. Bernd Höffken, dieses Themas angenommen. Sein akribisch zusammengestelltes Überblickswerk „Schicksale jüdischer Ärzte aus Nürnberg nach 1933“ dokumentiert die Lebensläufe von 133 jüdischen Ärzten während des NS-Regimes...

Ehrenbürger Hitler:
Dietramszell im Elend
Eigentlich heißt ja nur die Dietramszeller barocke Wallfahrtskirche (Maria) im Elend, jedoch seit der verhängnisvollen Entscheidung des Gemeinderates des Ortes vom 10. Dezember 2013, am Status der Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler und Paul von Hindenburg nichts ändern zu wollen, versank, zumindest vorübergehend, ganz Dietramszell in selbstverschuldetem Elend. Ein Gesellschaftsbild aus Bayern…

Gedenkveranstaltung in Hannover:
Jahrestag der Riga-Deportation
Am 15. Dezember 1941 vollzog sich mit der Riga-Deportation der letzte Schritt zur Vernichtung der jüdischen Gemeinde Hannovers. Von 1001 Deportierten überlebten 69 Menschen...

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