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Judentum und Israel
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Nachrichten im Deutschland-Archiv von hagalil.com
Nachrichten aus Deutschland, zu Antisemitismus, Nazismus, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamismus und ein paar andere auch noch...
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Nachrichten zum Schwerpunkt "Jüdisches Leben, Kultur, Geschichte und Aktuelles" finden Sie unter judentum.de.
Januar - 2014

Demonstration in Köln:
Besorgnis und Solidarität mit Israel
Ein wunderbarer, sonniger Frühabend in Köln. Gegen 17.30 Uhr haben sich erst 25 Menschen auf dem vor dem WDR gelegenen Kölner Wallraffplatz versammelt, eine kleine Bühne, eine Lautsprecheranlage. Einige Organisationen und Privatpersonen haben zu einer Solidaritätsdemonstration für Israel eingeladen, Beginn 18 Uhr. Eine sehr friedliche Stimmung. Der Platz füllt sich langsam. Um 17.45 verändert sich die Atmosphäre schlagartig: Sieben schwerbewaffnete Polizisten betreten den Platz, sichern die Seitenwege…

Hamburg:
Attackierte Mahnwache
Über der Trauer für die ermordeten Jugendlichen und trotz der Eskalation im Nahen Osten sollte nicht vergessen werden, wie missgünstig in Deutschland während der Entführung berichtet wurde. Und wie eine Mahnwache für die drei Jungs aus Israel als Provokation empfunden und attackiert wurde…

Authentisch:
Die Seelenstörung eines Psychologen
Dr. Rolf Verleger, der in Lübeck an einer Hochschule Psychologie lehrt, gehört zu den wenigen Juden, die sich den Zusammenbruch Israels wünschen…

Nach der Fussball-Sause:
Fernsehtipps für den Juli
Vom 16. bis 31. Juli 2014…

In eigenen Worten:
Mein Stolperstein ist für…
Zeitzeugen über die Stolpersteine in München…

Knobloch entsetzt über antiisraelische Demonstrationen:
"Lupenreiner Antisemitismus"
Am vergangenen Wochenende hat es überall in Deutschland Demonstrationen gegen Israel gegeben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, zeigte sich entsetzt über den "beängstigend hohen Grad an Israelfeindlichkeit" in der Bundesrepublik: "Es ist unerträglich, dass auf deutschen Straßen offen antisemitische und volksverhetzende Parolen und Bilder skandiert und präsentiert werden"...

Das seid Ihr Hunde wert!:
Zum 80. Todestag von Erich Mühsam
Er war Lyriker und Anarchist, Satiriker und Revolutionär, einer der führenden Köpfe der Münchener Räterepublik und unbeirrbarer Verteidiger von Menschlichkeit und Freiheit. Und er ist unvergessen – seine Werke werden immer wieder neu entdeckt, gelesen, diskutiert und neu vertont. Einige seiner Texte sind nach wie vor aktuell, andere zeitgeschichtlich bedeutend. Am 10. Juli 1934 wurde Erich Mühsam im KZ Oranienburg ermordet…

Ein vorbestrafter Volksverhetzer:
Versagen der Demokraten
Der frühere Bundesvorsitzende der NPD und jetzige EU-Abgeordnete Udo Voigt hat einen Sitz im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres eingenommen...

Die neuen Montagsmahnwachen:
Eine Querfront für den Frieden?
Inzwischen haben sich diese Montagsdemonstrationen zwar auf bis zu 80 Städte ausgedehnt, aber die Teilnehmer-Zahl ging vielerorts stark zurück. Trotzdem gehen weiterhin Woche für Woche jeden Montag in deutschen, österreichischen und schweizer Städten mehrere Tausend Menschen auf die Straße, um einen „Dritten Weltkrieg“, wie sie sagen, zu verhindern. Doch was auf den ersten Blick aussieht wie eine sympathische Revitalisierung der Friedensbewegung, entpuppt sich auf den zweiten Blick als höchst problematische Veranstaltung mit starken rechten Tendenzen und Querfront-Charakter…

Hindenburg in Dietramszell ist weg:
Kunstaktion hilft auf die Sprünge
Nach einigen Mühen wurde erst jüngst die Ehrenbürgerschaft Hitlers annulliert, aber der Bronzeschädel blieb. Ein Herr Schilcher, Nachfahre des Gastgebers des Sommerfrischlers Hindenburg, meint, das solle auch so bleiben. Die Oberin des Klosters ließ durchblicken, dass sie den Militärschädel am liebsten los wäre. Eine Tafel, die im Auftrag der Gemeinde Dietramszell angebracht werden sollte, kommt offenbar nicht zustande. Wir haben nun ein wenig nachgeholfen...

Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel:
Zum Angriff auf einen Teilnehmer der Mahnwache in Hamburg
Wir sind erschüttert über den Angriff auf einen 86-jährigen israelischen Sympathisanten während der Hamburger Mahnwache am Freitag für die Freilassung der drei entführten israelischen Jugendlichen, die von der DIG Hamburg und Hamburg für Israel organisiert wurde. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung und hoffen, dass er bald zu seiner Familie zurückkehren kann...

Gegen Neonazis und Islamisten:
Knobloch fordert entschlossenes Vorgehen
In Berlin ist der Verfassungsschutzbericht 2013 vorgestellt worden. Demnach ist fast jeder zweite Rechtsextremist gewaltbereit. Die fremdenfeindlichen Übergriffe erreichten nach einem Anstieg um über 20 Prozent den höchsten Stand seit 2006.Besonders beunruhigend: Die Zahl radikaler Islamisten wuchs auf über 43.000 an…

Landschaft des Gedenkens:
Dresden und Terezín als Erinnerungsorte der Shoah
Präsentation der interaktiven und multimedialen Informationsplattform…

Angezettelt:
Antisemitismus im Kleinformat
Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt eine Ausstellung über antisemitische Aufkleber und gesellschaftlichen Widerstand…

Charlotte Knobloch:
"Demokratische Parteien versagen im Kampf gegen rechtsextreme Phänomene"
"Die offen antisemitischen und den Holocaust instrumentalisierenden Äußerungen von Jean-Marie Le Pen zeigen, welches Gedankengut den ideologischen Kern der Front National bildet," kommentierte Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidenin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, ein Video, in dem der Gründer der rechtsextremen französischen Partei Front National bezüglich des Sängers Patrick Bruel, einem prominenten Kritiker seiner Partei, sagt "Wissen Sie, da machen wir das nächste Mal eine Ofenladung"…

Frühere Ghetto-Arbeiter:
Zentralrat begrüßt neue Renten-Regelung
Der Zentralrat hofft, dass die Bundesregierung nun auch eine Regelung für die in Polen lebenden Anspruchsberechtigten finden wird...

Interview mit dem Leiter des Bremer Landesamtes für Verfassungsschutz:
"Der Verfassungsschutz versteht sich als Dienstleister…"
Vor laufender Fernsehkamera erklärte er, dass der Verfassungsschutz mehr Transparenz anstrebe und sich als Dienstleister verstehe. Das ist natürlich interessant: Ein transparenter Geheimdienst? Ein Dienstleister!? Aber ist die aktuelle Gesetzeslage nicht eine ganz andere? Fragen, die Hagalil in einem persönlichen Gespräch mit dem Juristen zu klären versuchte...

Kaminabend mit Ehrengast:
"Völkerverständigung" mit iranischen Islamisten
Kaum wurde das Business Forum Iran mit Alireza Sheikh Attar in Frankfurt abgesagt, steht schon der nächste Auftritt des iranischen Botschafters in Deutschland an...

Neues bei Promedia:
Voll genozidal
Wenn von „ethnisch gesäuberten Palästinensern“ in einer „genozidalen siedlerkolonialistischen Gesellschaft“ die Rede ist, schreibt eine deutsche Islamwissenschaftlerin ein von der Süddeutschen Zeitung bis hin zu linken Internetseiten vielfach gelobtes Buch über Israel, dass innerhalb eines halben Jahres bereits in drei Auflagen gedruckt wurde. Am 27. Mai 2014 fand eine erneute Vorstellung des erfolgreichen Buches in Frankfurt am Main im „Saalbau Bornheim“ statt,weitere Veranstaltungen sind zu erwarten…

Die Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und dem Iran:
Shopping mit den Mullahs
Das "Business Forum Iran" in Frankfurt ist nach Protesten kurzfristig abgesagt worden. Doch die Geschäfte mit dem iranischen Regime sollen weitergehen…

Dieter Graumann zur Europawahl:
"Was wir schon zuvor befürchtet hatten"
Die rechtsextremen Parteien haben bei der Europawahl geradezu schockierend gut abgeschnitten, in Frankreich ist der Front National sogar stärkste Kraft geworden. Angesichts des Überfalls auf zwei jüdische Männer vor zwei Tagen in Paris, erfüllt uns das mit umso tieferer Sorge...

Verfemte Musik:
Tanz unter dem Galgen
Sprecherstunde mit Texten, Musik und Gesang erinnert in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth an politisch verfolgte Künstler…

Antisemitismus:
Geschichte, Theorie, Empirie
Ein neuer Band von Samuel Salzborn stellt zentrale Erkenntnisse der Antisemitismusforschung in allen drei Bereichen dar, wobei der Fokus auf der jüngeren Vergangenheit liegt...

Über die "Knast-Franktion":
Orientalische Mauscheleien in der SZ
Zwar habe ich einen niedrigen Blutdruck, trotzdem trinke ich lieber einen Espresso oder ein Glas Rotwein, als die Süddeutsche Zeitung zu lesen…

Galgalatz auf Reisen:
Israelische Journalisten besuchen Berlin
Es ist inzwischen fast schon gute Tradition, dass das Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. aus Bonn Journalisten aus aller Welt nach Deutschland einlädt. Hier erfahren die Medienleute mehr über die Situation der Jugend, über Angebote und wichtige Jugendorganisationen- und Institutionen. Das ist Teil des Austauschprogrammes des Vereins. Auch nach Israel pflegt das Netzwerk sehr gute Beziehungen…

Übersehen und unterschätzt:
Rechtsextreme Frauen
Analysen und Handlungsempfehlungen in einer neuen Broschüre der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung…

"Zum Nutzen des Mullah-Regimes":
Ein offener Brief an MdB Nouripour
Hiermit protestiere ich gegen Ihre Teilnahme an der unten angegebenen Veranstaltung des Business Forum Iran und der Maleki Group am 23.5. in Frankfurt. Es handelt sich nicht um eine Veranstaltung, die sich um die Menschenrechte im Iran oder um den Frieden im Nahen und Mittleren Osten sorgt. Es handelt sich nicht einmal um eine Informationsveranstaltung. Sondern es handelt sich um eine Veranstaltung der Iran Lobby, um eine Unternehmung zum Nutzen des Mullah-Regimes. Das wissen Sie. Ich bin bestürzt, daß Sie sich für solche Zwecke einspannen lassen...

"Verheerende Wirkungen der völkischen Hetze":
Hitler im deutschen Lexikon vor 1933
Adolf Hitlers Weg an die Macht war lang. 1913 war er nach Bayern gekommen, 1923 hatte er dort erfolglos geputscht, und erst 1933 wurde er Kanzler des Deutschen Reiches. 20 Jahre also benötigte er, bis er an der Spitze Deutschlands stand. Wie haben deutsche Nachschlagewerke während dieser Anlaufphase den künftigen „Führer“ eingeschätzt?...

"… nicht den Anspruch, die Geschichte der Polizei umfassend aufzuarbeiten…":
Publikation und Ausstellung über die Münchner Polizei in der NS-Zeit
Die etwas über 200 Seiten umfassende Publikation erzählt die Geschichte der Polizei nicht erst ab der „Machtübernahme“, sondern beschreibt bereits die blutige Niederschlagung der Räterepublik nach dem Ersten Weltkrieg sowie die Sympathie für die faschistoiden Freikorpsverbände, das Erstarken der völkischen Bewegung und ihre Verstrickungen mit der staatlichen Ordnungsmacht...

Düsseldorf:
Frauen im Widerstand 1933 bis 1945
Mehrheitlich kommen die hier vorgestellten Frauen, darunter auch Jüdinnen, aus der Arbeiterbewegung (KPD), aber es werden auch Porträts von katholischen Widerstandskämpferinnen und Bibelforscherinnen vorgestellt. Häufig sind familiale Zusammenhänge nachweisbar: Ehepaare, Geschwister und Freundinnen leisteten gemeinsam Widerstand...

Hamburg:
Frühjahrsputz für 'Stolpersteine'
Die ersten Steine zur Erinnerung an NS-Opfer wurden vor nunmehr zwölf Jahren in Hamburg verlegt. Mit der Zeit verlieren diese Steine durch Umwelteinflüsse ihren ursprünglichen Glanz und sind dann kaum noch wahrzunehmen…

Shalom Dieter:
Zum Tode von Dieter Asselhoven
Dieter Asselhoven war immer da. Immer präsent. Immer gut gelaunt, kämpferisch, wach. Für Jahrzehnte prägte er das linke politische Leben an der Kölner Universität. Und außerhalb, in libertär-antikapitalistischen Kreisen, für die Alternative Liste, später dann im Umfeld Jutta Ditfurths. Nun hat er seinen Kampf gegen den Krebs verloren...

Bad Nenndorf:
Die Agnes Miegel Fans machen mobil
In Bad Nenndorf soll ein Bürgerbegehren den Stadtratsbeschluss kippen, der eine Entfernung der Agnes Miegel Statue im Stadtpark vorsieht. Agnes Miegel, die Hitler Verehrerin, als Bereicherung für die Kurgäste und als Vorbild für die Jugend…

Doku-Film-Tipp:
Schnee von gestern
Schnee von Gestern? lautet die Frage und die Einsicht, die sich aufdrängt. Bekannte klischeehafte Reaktionen auf die Folgen der Shoa für jüdische Menschen wie „das ist doch alles so lange her“, „es muß doch auch mal genug sein“, „andere haben auch gelitten“, sind eben nicht „Schnee von gestern“, der niemanden angeht. Auch die Enkelgeneration ist nicht frei davon…

Teheran darf alles:
Die deutsche Wirtschaft auch
Selbst als Ali Khamenei vorletzte Woche in einer Rede zum iranischen Neujahrsfest abermals die Shoah in Zweifel zog und unter anderem auf Twitter verkünden ließ, „man wisse nicht, ob es“ den Holocaust „gab oder nicht, und wenn ja, was geschah“, war das im Westen kein Anlass, den Kuschelkurs gegenüber Teheran zu überdenken…

April April:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 01. bis 15. April 2014…

Der neue Rechtsanwalt der NPD:
Unser Mann in Karlsruhe und sonstwo
Die NPD rüstet auf – zumindest in juristischer Hinsicht. Ihr neues Schlachtfeld sind die Gerichtssäle der Republik. An vorderster Front ihr "hervorragender Rechtsanwalt" Peter Rüdiger Richter...

Klagelieder über die Verbrechen von Jena:
Blumen für Otello
Einfühlsam und mit großer poetischer Kraft ermittelt Esther Dischereit in ihren Klageliedern, was die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) angerichtet, welche Lücken sie bei den Hinterbliebenen aufgerissen haben...

Rütteln am deutschen Säulenheiligen:
Wie antisemitisch war eigentlich Goethe?
Wie der Titel dieses Beitrags bereits feststellt, soll hier nicht untersucht werden, ob Goethe Antisemit war, sondern vielmehr, wie sehr er es war. Antisemit war er, indem er Juden die gleichen Rechte vorenthalten wollte, die Christen genossen. Juden sollten, seiner Auffassung nach, Menschen zweiter Klasse mit eingeschränkten Rechten bleiben. Diese Haltung revidierte er auch im Alter nicht...

Wir gratulieren:
Auszeichnung für die Kiga
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus erhält amerikanischen Menschenrechtspreis…

Sie tun Großes, sie tun Gutes:
Erinnern - German Style
"Den Namen auf dem Stein in Berlin nehmen Zehntausende wahr, im "Tatort" werden es Millionen sein"! Nicht nur so ein paar dahergelaufene Zehntausend. So klingt der neue deutsche Größenwahn. Drunter macht mans hier nicht. Das Holocaustmahnmal ist schließlich auch groß. Und die Einschaltquoten beim "Tatort" auch...

Lesung:
Karl Kraus bekämpft den Krieg
Am Donnerstag, 20. März 2014 um 19.30 Uhr liest Klaus Schultz in München aus „Die Letzten Tage der Menschheit“, Prosa und Gedichte…

Eine Replik:
Lektüren von 'Täterkindern'
Konstanze Hanitzschs brillante Studie zu Wissen, Literatur und Geschlecht bei Niklas Frank, Beate Niemann und Malte Ludin...

Der Fall Gurlitt:
Eine Frage nach belastetem Erbe
Bis heute zeigt die Bundesregierung kein aufrichtiges Interesse an einem Kunstrückgabegesetz und einer effektiven Provenienzforschung in deutschen Museen…

Wahlen in München:
NPD-Ideologe im Stadtrat
Laut des vorläufigen Ergebnisses (Stand: 16.3.2014, 23:15:49 Uhr) hat die rechtsextreme NPD-Tarnorganisation “Bürgerinitiative Ausländerstopp” (BIA) den Wiedereinzug in den Münchner Stadtrat geschafft. “Das wäre ein echtes Debakel für die Weltstadt München”, kommentierte Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern…

Von der "Zentrale für Heimatdienst" zur "Bundeszentrale für politische Bildung":
Bundesrepublik und politische Bildung
Gudrun Hentges veröffentlichte 2013 ihr Buch über die Geschichte der staatlichen politischen Bildung der Bundesrepublik Deutschland, das die Autorin als eine der profundesten und genauesten Kennerin der Nachkriegsgeschichte Deutschlands ausweist…

Niederbayern:
75 Jahre Reichskristallnacht
Bis 1932 hatte sich die Zahl der Juden in den niederbayerischen Städten verringert; 115 wurden damals in Straubing, 48 in Passau, 21 in Vilshofen, 15 in Deggendorf, 13 in Plattling sowie 45 in Landshut gezählt. Anna Rosmus gelang es zu vielen dieser Schicksale Material zu finden und es aufzubereiten. Der Beginn der NS-Herrschaft bedeutete, dass das Unrecht, das bereits Jahre zuvor zu wirken begonnen hatte, jetzt legalisiert werden konnte...

Inge Deutschkron:
Eine unermüdliche Mahnerin
Interview mit Inge Deutschkron anlässlich der Finissage der Ausstellung "Dem Leben hinterher – Fluchtorte jüdischer Verfolgter" am 28.2.2014 in der Bremischen Bürgerschaft…

Helau:
Fasching oder Faschismus?
Mit "Sieg Heil" zum Mausefallenrennen…

Erneut homophobe Demonstration:
Minderheit bedroht Mehrheit?
Am 1. März 2014 demonstrierten in Stuttgart auf dem Schlossplatz erneut etwa 800 Personen unter dem Motto „Gegen die Indoktrination unserer Kinder – stoppt den Bildungsplan!“. Die Ausrichter sprachen in ihrer Pressemitteilung sogar von 1.800 Teilnehmern ihrer Demo.[01] Jedenfalls waren es mehr als beim letzten Mal am 1. Februar. Diesmal hatten die Gegner einer geplanten Verankerung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im zukünftigen Bildungsplan von Baden-Württemberg aber auch einen längeren Vorlauf gehabt und bundesweit mobilisiert…

"Juden" im Meyer von 1905:
Lange gekrümmte Nasen, Plattfüße, aber große Lebenskraft
Das Stichwort „Juden“ widmet sich auffallend ausgiebig den Äußerlichkeiten jüdischer Menschen. Dabei gerät der Körperteil Nase, die angeblich so charakteristische Judennase also, nicht weniger als viermal in den Fokus der ein wenig chaotisch wirkenden Beschreibung von Juden bzw. deren „Rasse“...

Esoterisch-patriotischer Nachhall:
Heilung für Deutschland
Eine Konferenz in Berlin zeigt, wie »Vergangenheitsbewältigung« als Seelenmassage für die Nation betrieben werden kann…

Antisemitismus 'ohne Antisemiten':
Im Raum der reinen Projektionen
"Während Antisemitismus ebenso wie die Existenz von AntisemitInnen geleugnet werden, machen Überlebende der Shoah und ihre Nachkommen in ihrem Alltag direkte wie indirekt vermittelte antisemitische Erfahrungen. Das den Überlebenden zugefügte Leid wurde durch eine vielerorts fehlende gesellschaftliche Anerkennung nachträglich noch verstärkt" und intensiviert eine Übermittlung an die Nachkommen, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Psychoanalyse – Texte zur Sozialforschung"...

Stuttgart:
Homophobe Demonstration gestoppt
Im Fahrwasser einer homophob motivierten Online-Petition versuchten vor zwei Wochen in Stuttgart die GegnerInnen der Verankerung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ ihren Protest in Form einer Demonstration auf die Straße zu tragen. GegendemonstrantInnen sorgten dafür, dass diese Demonstration nach der Hälfte der geplanten Strecke abgebrochen werden musste…

Brett vorm Kopf:
"Solidarität"? Antisemitismus!
Zur Kritik der "Karawane" an der Situation der Flüchtlinge in Israel…

Deutsche Propaganda:
Die Jubelperser und der Staatsterror
Deutschland begeht den 35. Jahrestag der Machtübernahme der Mullah-Diktatur im Iran mit einer Agitationsveranstaltung im staatlichen Rundfunk. Schon zum Frühstück tischt der Deutschlandfunk den Bundesbürgern im Wochenschau-Jargon ranzigste Propaganda auf, die da, wo sie herstammt, längst nicht so unkritisch geschluckt würde, wie sie hier reproduziert wird…

Keine Einzelerscheinung:
Ein Nazi als Ehrenbürger
"Das geht gar nicht" schrieb am 7. Februar ein Gelegenheits-Mitarbeiter der "Deggendorfer Zeitung" (DZ), einem Kopfblatt der "Passauer Neue Presse" (PNP). Und er echauffierte sich über den Ehrenbürger der Deggendorfer Landkreisgemeinde Hengersberg, Siegfried Leffler (1909 bis 1983)…

Schoah:
Der letzte Brief aus München
Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Vaters öffnete Alfred Koppel in Colorado eine Schachtel mit Briefen seiner Mutter. Er stieß auf erschütternde Dokumente einer jüdischen Familie, seiner eigenen Familie. Alfred Koppel wurde 1926 in Hamburg geboren und lebte mit seiner Familie in den 1930er Jahren in München...

Schoah:
Dies ist mein letzter Brief
Im Alter von fast siebzig Jahren begann Alfred Koppel die Briefe seiner ermordeten Mutter zu übersetzen. 2002 erschienen sie in den USA unter dem Titel “My Heroic Mother – Voices from the Holocaust“. Nun wurden sie zum ersten Mal auch im deutschen Original veröffentlicht. Ilse Macek, die Mitherausgeberin des Buches “Dies ist mein letzer Brief” nutzte den Rahmen der Buchvorstellung, um einigen kritischen Fragestellungen nachzugehen…

Deutsche Scham:
"Entlastungszeug/-innen"?
Täterkinder, Täterenkel und ihr Umgang mit den deutschen Verbrechen…

"Der Jude wird verbrannt":
Deutsche Redewendungen, die nachwirken
Wenn man ‚mit allen Fasern seines Körpers‘ hasst, den schmäht und verunglimpft man nur zu gerne auch verbal, und, wenn der Hass lange genug wirken kann, dringt er sogar in Redensarten oder Sprichwörter ein. Christliche Deutsche hassen Juden bereits eine ‚halbe Ewigkeit‘ und so verwundert es keineswegs, dass das deutschsprachige Jüdische Lexikon von 1927 das Stichwort „Juden in deutschen Redewendungen“ enthält...

 

Die ersten Zeugnisse der Shoah in Polen:
Nach dem Untergang
Buchvorstellung am Montag, 10. Februar 2014 um 19.00 Uhr im Kulturzentrum am Gasteig in München…

Was nun zu tun ist:
Zur Raubkunst-Debatte in Deutschland
Einundachtzig Jahre nach der sogenannten Machtergreifung der Nationalsozialisten sind die zwischen 1933 und 1945 von Deutschen verübten monströsen Verbrechen und ihre Nachwirkungen noch immer präsent. Der Schwabinger Kunstfund vom Herbst 2013, der die brisanten Verstrickungen des verstorbenen NS-Kunsthändlers Gurlitt senior und seines inzwischen hochbetagten Sohnes Cornelius zutage förderte, ist nur eines von vielen Beispielen für jene zahllosen NS-Hypotheken, die nicht vergehen wollen. In ihrer Folge ist jetzt auch eine Debatte um die in deutschen Muse­en und Privatsammlungen verbliebenen Raub- und Beutekunstwerke entbrannt...

Hannover:
Gelebte Betroffenheit
Hannover gedachte am 25.1.2014 den Opfern des Nationalsozialismus mit einem Konzert in der geheizten Marktkirche – im Stadtteil List froren die Protestierer vor dem "Thor-Steinar-Laden"…

Frei.Wild:
Die Vorfeldband der Neonaziszene
Nach öffentlicher Kritik wurde die Band Frei.Wild im Jahr 2013 von der Nominiertenliste des ECHO-Musikpreises genommen. Öffentliche Kritik hat an einigen Orten inzwischen dazu geführt, dass Auftritte abgesagt wurden, z.B. in Jena. Nur leider in Frankfurt am Main nicht, hier trat die Gruppe Ende Dezember 2013 in der Festhalle auf...

Jetzt anmelden:
Deutsch Israelische Jugendbegegnung
Du hast Lust mit einer Jugendgruppe zu verreisen, gemeinsam israelische Jugendliche zu treffen und kennenzulernen? Du kannst Dir vorstellen in der Zeit des Aufenthaltes in Israel in einer Gastfamilie zu leben (englischsprachig)? Du möchtest das Land bereisen, um Dir eine eigene Meinung von Israel zu bilden?…

"We have a fundamental problem with the West":
Protest gegen Zarif in Berlin
Der Außenminister des iranischen Regimes, Mohammad Javad Zarif, ist auf Deutschland-Tour…

Nationalsozialistischer Untergrund:
"Der Kick" im Willy Praml-Theater
Schockierend, beängstigend, erhellend und leider höchst aktuell: Insgesamt fünf Mal war im Frankfurter Willy Praml Theater das dokumentarische Stück „Der Kick“ zu sehen. Andres Veiel bearbeitet darin eine schreckliche Mordtat, die im Sommer 2002 in der brandenburgischen Gemeinde Potzlow geschehen ist. Dort quälten, schlugen und traten drei Gewaltjugendliche den 16-jährigen Marinus Schöberl so lange, bis sie sich davon überzeugt hatten, daß er tot war...

Erinnerungen:
Der 30. Januar 1933
Wo waren Sie am 30. Januar 1933....?

Facebook-Hoax:
Die moderne Legende von den Kinderdieben
Wenn man sich in Deutschland auf eines verlassen kann, dann auf alte Ressentiments. Vor allem wenn es rassistische Ressentiments sind. Die funktionieren bis heute tadellos…

In Theorie und Praxis:
Antisemitische Finanzpolitik
Die Geschichte von Frau Mira Marx – oder “Tatort Finanzamt”…

Zum Holocaust-Gedenktag:
Wunschzettel
Wenn ich mir also was wünschen dürfte, zu diesem deutschen „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, dann wär das zunächst mal, dass man den Tag so gestaltet, dass wirklich alle mitkriegen, dass es ein Gedenktag ist. Das weiss nämlich fast keiner. Ehrlich. Gehen Sie mal raus und fragen Sie die Leute auf der Straße, ob sie wissen, was am 27. Januar ist...

"Wir haben überlebt!":
Gegen das Vergessen
Gedenkveranstaltung 69 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945…

Erschreckende Mobilisierungskraft:
Kulturkampf im Ländle
Eine homophob motivierte Online-Petition gegen die Verankerung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im schulischen Bildungsplan für Baden-Württemberg ab 2015 errang durch intensive Online-Bewerbung (‘virales marketing’) innerhalb von zwei Monaten über 150.000 Unterschriften, davon die Hälfte aus Baden-Württemberg…

Quelle von 1927:
Von Judennasen und anderen deutschen Nettigkeiten
Der Eintrag „Judennase“ aus dem Jüdischen Lexikon belegt, ähnlich wie der sich anschließende „Juden in der Karikatur“ aus dem gleichen Nachschlagewerk, wie sehr „Der Stürmer“ auf alte deutsche Traditionen zurückgreifen konnte und wie wenig neu oder gar wie wenig ausschließlich ‚Nazi-‘ sein schändliches Wirken war...

Vor 70 Jahren:
Erinnerung an das Ende der Leningrader Blockade
Am Dienstag (21. Januar) gedenkt der Bundesverband der Veteranen, Ghetto- und KZ-Gefangenen sowie der Überlebenden der Leningrader Blockade mit einer Tagung und Ausstellung in Köln der Ereignisse von damals...

Animationsfilm:
Geschichte im Nebel
In der Verfilmung der tschechischen Graphic Novel “Alois Nebel” taucht aus Nebelschwaden die Vertreibung der Sudetendeutschen auf, deren Unterstützung des Nationalsozialismus bleibt hingegen im Verborgenen…

Für das deutsche Kapital:
Momper & die Mullahs
Es war ziemlich klar, worauf das Atomabkommen von Genf mit dem iranischen Regime hinauslaufen würde…

"Die Tätigkeit von Kassenärzten nichtarischer Abstammung wird beendet":
Jüdische Mediziner in der Stadt der Reichsparteitage
Nachdem vergleichbare Dokumentationen in Hamburg, Berlin, München, Hannover, Frankfurt, Bremen und Stuttgart erschienen sind, hat sich der ehemalige Oberarzt am Städtischen Klinikum Nürnberg, Dr. Bernd Höffken, dieses Themas angenommen. Sein akribisch zusammengestelltes Überblickswerk „Schicksale jüdischer Ärzte aus Nürnberg nach 1933“ dokumentiert die Lebensläufe von 133 jüdischen Ärzten während des NS-Regimes...

Ehrenbürger Hitler:
Dietramszell im Elend
Eigentlich heißt ja nur die Dietramszeller barocke Wallfahrtskirche (Maria) im Elend, jedoch seit der verhängnisvollen Entscheidung des Gemeinderates des Ortes vom 10. Dezember 2013, am Status der Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler und Paul von Hindenburg nichts ändern zu wollen, versank, zumindest vorübergehend, ganz Dietramszell in selbstverschuldetem Elend. Ein Gesellschaftsbild aus Bayern…

Gedenkveranstaltung in Hannover:
Jahrestag der Riga-Deportation
Am 15. Dezember 1941 vollzog sich mit der Riga-Deportation der letzte Schritt zur Vernichtung der jüdischen Gemeinde Hannovers. Von 1001 Deportierten überlebten 69 Menschen...

Ein blinder Held:
Die Liebe des Otto Weidt
Mit List und Bestechung versucht der Berliner Bürstenfabrikant Otto Weidt in den 40er Jahren, seine Mitarbeiter, die fast alle Juden und fast alle blind sind, vor dem Zugriff der Gestapo zu bewahren. Als seine Sekretärin Alice Licht am Ende nach Auschwitz deportiert wird, macht sich Weidt, selbst nahezu blind, auf den Weg, um sie zu befreien. Es gelingt ihm, doch seine Liebe zu ihr bleibt unerfüllt…

Bayerischer Schriftsteller:
Hans Zöberlein und die Juden
Im dritten Teil dieses Beitrags wird untersucht wie zwei moderne Werke der bayerischen Geschichtsschreibung, verantwortet von renommierten, heimischen Historikern, den NS-Bestsellerautor Hans Zöberlein einordnen bzw. welche Einschätzung dessen volksverhetzender Roman „Der Befehl des Gewissens“ (1937) bei ihnen erfährt. Außerdem sollen am Beispiel einer dritten Textprobe weitere, neue, Antisemitismus-Motive bei Zöberlein einer kurzen Betrachtung unterworfen werden…

Bernd Späth:
Über das Glück der Depperten

Wieder, wie in “Trümmerkind”, dem ersten Teil seiner Brucker-Trilogie,  führt uns Bernd Späth in seine bayerische Heimatstadt, Fürstenfeldbruck, genannt Bruck, Anfang der 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts…

Raubmord – Arisierung:
Das Prinzip Staatsraub
Gewöhnlich verbindet sich die Vorstellung von Arisierungsgewinnlern schnell mit Konzernmanagern und Bankdirektoren. Die in den späten 1990er-Jahren in vielen europäischen Staaten und Großunternehmen eingesetzten, aus Fachhistorikern gebildeten Untersuchungskommissionen zur NS-Zeit verstärkten den in der Gesamtschau falschen Eindruck…

Neid:
Gleichheitssucht und Freiheitsangst
Neidgetriebene Menschen sprechen ausgiebig von eigener Benachteiligung, fürchten die Freiheit und neigen zum Egalitarismus. Sie, die andere verächtlich machen, sehen sich als die Schwachen und bevorzugen den Schutz einer Gruppe Ähnlichfühlender...

Filmtipp aus München:
Raubmord
In seinem Film “Menschliches Versagen” zeigt der renommierte und vielfach preisgekrönte Regisseur Michael Verhoeven anhand der konkreten Geschichten von Betroffenen den Vorgang der Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und schließlich Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürger. Wie konnte es sein, dass ein so eklatantes Unrecht durch immer neue Gesetze “legal” gemacht wurde? Warum haben sich die damit befassten Behörden geradezu übereifrig am Holocaust beteiligt?...

Nahostpolitik:
Frank-Walter Steinmeier ante portas
In seinem programmatisch angelegten Parforceritt hat sich Frank-Walter Steinmeier am Tag seiner Rückkehr ins Berliner Auswärtige Amt daran erinnert, dass er manche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während seiner Zeit als SPD-Fraktionsvorsitzender in Kabul, Kairo oder in Tel Aviv wiedergesehen habe und dass er über die Beachtung von Kontinuitäten hinaus manche „Dinge“ bei der Gestaltung einer globalen Friedensordnung weiterentwickeln wolle...

Eine ganz normale jüdische Gemeinde:
Das fränkische Georgensgmünd
Das protestantisch-konservative und agrarisch geprägte Franken verwandelte sich bereits in der Weimarer Republik zu einer Hochburg des Antisemitismus. Ein entscheidender Faktor für diese Entwicklung ist nicht zuletzt in der Person und dem Wirken von Julius Streicher zu suchen. Mehr als jeder andere Gauleiter der NSDAP bereitete er mit seinen antijüdischen Hetztiraden den Weg nach Auschwitz. Auch im mittelfränkischen Georgensgmünd ging seine Saat auf...

Der Lenz und der Michel:
Der bayerische Schriftsteller Hans Zöberlein und die Juden
Der von der heimischen Geschichtsschreibung am liebsten totgeschwiegene Schriftsteller Hans Zöberlein wurde zusammen mit seinem berüchtigten Roman „Der Befehl des Gewissens“ in einem vorangegangenen Beitrag vorgestellt. Die dort wiedergegebene Leseprobe vermittelte am Beispiel des Motivs Rassenschande bereits einen ersten Eindruck von Sprache, Stil und Intentionen ihres Autors. An einem zweiten Textabschnitt sollen weitere Motive aus dem Antisemitismus-Repertoire des Hans Zöberlein einer kurzen Betrachtung unterworfen werden…

Organtransplantation und Pikuach Nefesch:
Als hätte er die ganze Welt gerettet
Dass in Deutschland täglich Menschen elend zugrunde gehen, weil ihnen kein Spenderorgan zugeteilt werden kann, sollte bekannt sein. Es wurde jahrelang kommentarlos hingenommen, wie ein G’ttesurteil und erst als aufflog, dass in einigen Kliniken Ärzte versucht hatten zugunsten eigener Patienten zu manipulieren, manchmal aus finanziellen Gründen, meistens aber aus der Notlage eines deutschen Transplantationsgesetzes heraus, das nicht nur EU-Richtlinien zuwiderläuft und ethisch extrem fragwürdig ist, es ist auch medizinisch überholt…

Höchste Zeit für Veränderungen:
Die politische Psychoanalyse und ihr verdrängter Exponent Wilhelm Reich
Mein Interesse an der Psychoanalyse besteht seit mittlerweile 35 Jahren. Es ist aber eigentlich zu ungenau, wenn ich sage an »der« Psychoanalyse: Ich habe mich noch nie für eine bloße Thera­piemethode namens »Psychoanalyse« interessiert. Die Freud’sche Lehre ist meiner Ansicht nach allerdings ohnehin viel mehr als das – nicht zuletzt eine im Kern sozialkritische Theorie und Praxis. Wer so denkt, stößt wohl unweigerlich früher oder später auf Wilhelm Reich...

Eine revidierte Geschichte der Psychoanalyse im Nationalsozialismus:
Verfolgt, verboten, verbrannt?
Anhand von zum großen Teil erstmals veröffentlichtem Archivmaterial geht Andreas Peglau Wilhelm Reichs Schicksal nach und folgt den Entwicklungen im analytischen Hauptstrom während der NS-Zeit. Dabei beantwortet er auch die Frage, ob die Psychoanalyse jemals eine unpolitische Wissenschaft war...

Filmabend in Köln:
Art/Violence
Am Mittwoch, den 6.11.13 um 20:00 wird in der Filmpalette der Film „ART/VIOLENCE“ gezeigt…

TV-Hinweis:
Organspender sind Lebensretter
Allein in den ersten Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Spender um fast ein Fünftel zurückgegangen. Dabei benötigen derzeit etwa 12.000 Deutsche dringend ein lebensrettendes Spende-Organ. Jede Woche sterben Dutzende Schwerkranke, weil sie vergeblich auf ein Organ warteten. Es wäre viel mehr Information der Bevölkerung notwendig. Auch Überzeugungsarbeit, doch für diese sinnvolle Arbeit fehlen die Mittel. Das Thema ist weder für die Regierung, noch die Opposition interessant. Die Leute wollen den Tod verdrängen...

Hamburg:
14 Jahre Haft für deutsche Iranschmuggler gefordert
Heute forderte die Bundesstaatsanwaltschaft vor dem Staatschutzsenat des Hamburger Oberlandesgerichts eine Freiheitsstrafe von insgesamt 14 Jahren für den deutschen Ventilbauer Rudolf M, sowie den Deutschiranern Ali K., Kian K. und Hamid Kh.. Sie hält es für erwiesen, dass die Angeklagten in den Jahren 2010 und 2011 92 Spezialventile aus deutscher Produktion für den Einsatz im Plutoniumreaktor Arak nach Iran exportiert sowie die Lieferung von insgesamt 856 nuklearspezifisch konstruierten Ventilen aus Indien in die Islamische Republik vermittelt haben…

Gegen den tristen November:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 01. bis 15. November 2013...

Kriegstreiber, Volksverhetzer und Menschenfeind:
Kronprinz Rupprecht von Bayern
Nur sehr wenige der zahlreichen Würdigungen des Lebensweges des langjährigen Thronprätendenten Rupprecht von Bayern (1869-1955) gehen näher auf die Anschuldigungen, Kriegsverbrechen begangen zu haben, ein. Bereits während des Ersten Weltkrieges, und noch einige Jahre danach, waren solche Bezichtigungen gegen den obersten Feldherrn der Bayern erhoben worden...

Starkes Startsignal:
Zentralrat der Juden wünscht sich NPD-Verbotsantrag der neuen Bundesregierung
Zur aktuellen Debatte um eine Beteiligung der neuen Bundesregierung am NPD-Verbotsantrag erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland: “Die neue Bundesregierung sollte gleich mit dem richtigen Schritt und einem geglückten Startsignal beginnen”...

Verschweigen, Verdrängen, Ignoranz:
Lebenswege der zweiten Generation nach dem Holocaust
Bei allen zehn Interviews fällt auf, dass die erste Generation, die im NS-System lebte, die Verarbeitungsprozesse an die Nachkommen delegiert hat. Dies hat Auswirkungen. „Eine lange vor der Geburt liegende belastende Familien-Angelegenheit kann noch heute die Lebenswege der Nachgeborenen erheblich beeinflussen“, so das Resümee der Autorinnen am Ende der Untersuchung...

3. Oktober 1943:
Massaker der Wehrmacht in Lyngiádes
Wie aus heiterem Himmel brannten deutsche Wehrmachtssoldaten 1943 ein griechisches Bergdorf nieder, töteten Frauen, Alte, Babys. Christoph Schminck-Gustavus reiste an den Ort, der noch heute vom Schrecken gezeichnet ist…

Israel dämonisieren:
Heuchelreden
Nichts ist so sicher, wie die Erklärung europäischer Politiker bei der jährlichen UNO-Generalversammlung, wie besorgt sie seien wegen der israelischen Siedlungspolitik. Das ist eine Pflichtübung insbesondere für diejenigen, die gleichzeitig auch den Iran hofieren, um trotz Embargo, dem Mullahstaat Waren liefern zu dürfen…

Palästina:
Was macht Frau Dr. Daibes in Norddeutschland?
Was macht eigentlich die neue (und oder erste) palästinensische Botschafterin in Deutschland? Am letzten Donnerstag beispielsweise besuchte Botschafterin Dr. Khouloud Daibes die norddeutsche Stadt Lauenburg…

70 Jahre "Operation Gomorrha":
Der vergessene Mustergau Hamburg
Die Erinnerung an die Geschichte des Nationalsozialismus wird jenseits der ofiziellen Gedenkpolitik auch im Alltäglichen vermittelt. Die familiäre Erzählung der großflächigen Bombardierung Hamburgs durch die RAF überlagert in der deutschen oral history die Gräueltaten der NS-Volksgemeinschaft im Mustergau Hamburg. Neonazis spielen – anders als in Dresden – nur am Rand eine Rolle im hanseatischen Opferdiskurs…

Nicht nur eine Stilfrage:
Antisemitische Bilder bei der Show Roger Waters
In schwarzem Ledermantel steht ein Mann im Zentrum der Bühne, am rechten Arm eine rote Binde, im Hintergrund schwarze Stoffbahnen mit gekreuzten Hammern und in der Hand ein Maschinengewehr. Die Lichter sind auf ihn gerichtet, er schießt in die Menge. Am Ende wirft er die Arme nach oben und lässt sich von der begeisterten Menge feiern…

Ganz neu:
Fernsehtipps für die Feiertage
Vom 01. bis 15. September 2013…

Sozialtschiki:
In der Armutsfalle
Das Judentum in Deutschland spricht zum Großteil Russisch, ist zu einem hohen Prozentsatz im Renten- oder im Renteneintrittsalter und lebt in der Regel an der Armutsgrenze, d.h. von der staatlichen Grundsicherung. „Sozialtschiki” heißen im russischdeutschen Jargon diese Menschen, die man allenthalben in den jüdischen Gemeinden zwischen Flensburg und Konstanz trifft…

Deutsche Gesellschaft Jüdischer Zuwanderer:
Antworten auf Wahlprüfstein
Am 20.06.2013 wurde auf der Webseite von haGalil und auch auf Facebook der Wahlprüfstein „Rente statt Sozialhilfe“ veröffentlicht. Gleichzeitig sandte die Deutsche Gesellschaft Jüdischer Zuwanderer „Würde im Alter“ e.V. zum Thema einen Brief an die Bundesregierung und den Wahlprüfstein an die fünf Fraktionen im Bundestag...

TV-Kritik:
Der nette, arme Herr George
Im jüngsten Historienfilm zur NS-Geschichte geht es wieder einmal um deutsche Entschuldungswünsche…

Nachschlag:
Neue Medien bringen Deggendorfer Gedenkkultur in Verlegenheit
Manche Artikel in Presse und Worldwideweb, die ‚auf einen empfindlichen Nerv treffen‘, vermögen durchaus gesellschaftliche Veränderungen einzuleiten oder zu einem Wertewandel beizutragen. Dass Leserbriefe in den Printmedien oder Kommentare zu Webartikeln eine ähnliche Wirkung entfalten, dürfte eher seltener vorkommen, ist jedoch keineswegs ausgeschlossen, wie ein aktueller Fall aus Bayern belegt…

Umbenennung nach Hinweis auf haGalil:
Deggendorfs "Heldenhain"
85 Jahre pflegte Deggendorf seinen „Heldenhain“, seit 1985 alljährlich gedachten Oberbürgermeister und Stadträte, Veteranen, Bundeswehrsoldaten und Pfarrer der katholischen und der evangelischen Kirche in dem Hain an exponierter Stelle der Stadt der Gefallenen beider Weltkriege…

Richtigstellung:
Kein Aldi-Boykott
"Aldi boykottiert europaweit israelische Waren aus Siedlungen". Diese Meldung kursiert seit einigen Tagen auf Facebook und vereinzelt auch schon in Pressemedien…

Esslingen:
Aus Nummern werden wieder Namen
Am 18. Juli 2013 wurde auf dem jüdischen Grabfeld am Ebershaldenfriedhof in Esslingen am Neckar nahe Stuttgart ein Grabstein für die toten jüdischen KZ-Häftlinge gesetzt, die Ende 1944 im Friedhofs-Krematorium eingeäschert und deren Überreste hier bestattet wurden. Die Angehörigen haben so endlich eine Stätte des Erinnerns und Trauerns...

Regensburg:
Gefälligkeit für den Reichstheologen
Vor 36 Jahren verlieh die Regensburger Universität zum ersten Mal ein Ehrendoktorat. Die Fakultät für Katholische Theologie ehrte damals den umstrittenen Diözesanbischof Rudolf Graber in einem Festakt, der mit Handgreiflichkeiten und der gegenseitigen Androhung von Strafanzeigen endete…

Wer braucht schon einen Bambi:
Gold von gestern…
Ja, ich rede von den goldenen kleinen Dingern, die als ältester deutscher Medienpreis alljährlich unters Volk verteilt werden. Und in früheren Jahren meist auch an wirklich verdiente kreative Köpfe im Medienbereich. Aber irgendwie ist diese Zeit vorbei. Insbesondere seit Bambis als Sonderpreise mit originellen Namen versehen wurden...

Kriterien für eine Unterscheidung:
Israelkritik oder Antisemitismus?
Wer sich mit dem Thema Antisemitismus auseinandersetzt, für den muss es in den regelmäßig wiederkehrenden öffentlichen Debatten seltsam anmuten, dass gebetsmühlenartig wiederholt wird, nicht jede Kritik an Israel sei antisemitisch…

Offener Brief:
Rente statt Sozialhilfe
23 Jahre nach dem Beginn jüdischer Einwanderung aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion und über zwei Jahre nach der Entschließung des Bundesrats „Rente statt Sozialhilfe“ sind die jüdischen Zuwanderer im Rentenalter, die die Shoah überlebt und anschließend ein Leben lang gearbeitet haben, immer noch auf Sozialhilfe (Grundsicherung im Alter) angewiesen...

Dokumentationszentrum:
Köln im Nationalsozialismus
Während einer Vorlesungs- und Vortragsreise, die mich Anfang Juni nach Köln führte, bekam ich die Möglichkeit das ehemalige Gestapogebäude und die dort befindliche Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ zu besichtigen...

Jetzt unterzeichnen:
Online-Petition des Bundestags zur Zahlung der Ghetto-Renten
Deutsche Bürokratie kann makaber sein. Wenn von Nationalsozialisten als Juden verfolgte Menschen, im von Deutschland besetzten Europa all ihrer Rechte beraubt, unter unwürdigen Umständen in Ghettos eingesperrt, eine Arbeit fanden, dann versuchten sie diese mit aller Kraft zu halten. Jedes zusätzliche Stück Brot, jede Handvoll Kartoffeln, konnte lebenswichtig sein. Während die Arbeiterinnen und Arbeiter im Ghetto jedoch nur hoffen konnten, auf diese Weise zu überleben, herrschte auf der Seite der Arbeitgeber deutsche Ordnung: Es mussten Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden...

Rechtsextreme Angriffe:
Münchener Untergrund
Die Zahl rechtsextremer Angriffe in München hat stark zugenommen. Dass es sich um eine Serie handeln könnte, wird mittlerweile sogar von der Polizei für möglich gehalten…

Unbedingte Leseempfehlung:
Der Holocaust - … und die Muslime
Ein Sammelband stellt Beiträge einer Pariser Konferenz von 2010 zum Thema “Europeans Muslims Perceptions of the Holocaust” vor...

MasrawY:
Facebookseite gesperrt?
Eine der größten Facebook-Seiten der ägyptischen Muslimbruderschaft “MasrawY” ist seit heute nachmittag nicht mehr aufrufbar. Die Seite hatte tagelang zur Ermordung Hamed Abdel-Samads aufgerufen...

Nach Anzeige von Rabbi Gurewitz:
Offenbacher Polizei ermittelt Pöbler
Vor einer Woche berichtete der Offenbacher Rabbiner M. Gewirtz von einer erschreckenden Erfahrung, die er in einem Offenbacher Einkaufszentrum machen musste…

Ägyptens Islamisten rufen zur Ermordung eines deutschen Staatsbürgers auf:
Schweigen in Berlin, Schweigen am Nil
Ägyptische Islamisten rufen zur Ermordung eines deutschen Staatsbürgers auf. Während immer mehr Webseiten der Muslim Bruderschaft, u.a. in Facebook, mit Foto und Adressangaben zur Ermordung von Hamed Abdel-Samad aufrufen, schweigt die Bundesregierung…

Vorsicht geboten:
Falsche Israelfreunde
Vor einigen Jahren hatte ich die Ehre, am Jahrestreffen der pro-israelischen Lobbygruppe AIPAC in Washington teilzunehmen. Neben vielen schönen Erfahrungen – es war vor der Präsidentenwahl 2008, und alle Kandidaten waren gekommen, um sich einzuschmeicheln – fiel mir nur der Auftritt des Medienmegapastors John Hagee unangenehm auf. Der Vorsitzende der “Christians United for Israel” ist ein durchgeknallter Rassist, der die Katholische Kirche für die Große Hure Babylon, die Europäische Union für den Antichrist und Adolf Hitler für einen selbsthassenden Halbjuden hält…

Demokratie in Ägypten:
Solidarität mit Hamed Abdel-Samad
Islamisten rufen zur Ermordung von Hamed Abdel-Samad in Ägypten auf...

Ein großes Vorbild in unmenschlicher Zeit:
Jupp Weiss
Einer der Straßen des Neugebietes »Im Mühlenacker« gab die Stadt Euskirchen den Namen des am 16. Mai 1893 geborenen ehemaligen jüdischen Mitbürgers Josef Weiss. Er war einst der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen. Zugleich ließ sie an dessen Geburtshaus in der Pützgasse 16 eine Gedenktafel anbringen, die die Erinnerung an Weiss’ Schicksal (und das seiner Familie) wach halten soll…

Immer mehr antisemitische Straftaten in Friedenau:
Stolpersteine beschmiert
Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) ist bestürzt über die kürzlich begangenen Farbschmierereien auf Stolpersteinen in Friedenau. Wir werten dies als direkten Angriff auf das demokratische Zusammenleben in Berlin.  Die Stolpersteine erinnern an von den Nationalsozialisten verfolgte jüdische Menschen...

Über die Territorien und die räumliche Situation der DP-Lager:
Die Lage der Lager
Bislang beschäftigten sich die Historiker kaum mit den geografischen, strukturellen und räumlichen Gegebenheiten der Lager, „die aus dem Verhältnis der Lagerterritorien und den Identitätsräumen der einheimischen Bevölkerung resultierten“, wie Holger Köhn in seiner nun vorgelegten Studie „Die Lage der Lager. Displaced Persons in der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands“ schreibt...

Nuklearwaffen:
Gegen das Irangeschäft von MAN
Durch MAN werden die Sanktionsbemühungen der Internationalen Gemeinschaft gegen das iranische Regime untergraben, das weiterhin an der Atombombe baut und damit die Staaten der Region und Israel bedroht…

Solidarität hat in schweren Stunden Bestand:
Erklärung des Zentralratspräsidenten zur aktuellen Hochwasserkatastrophe
Zur aktuellen Hochwasserkatastrophe in Süd- und Ostdeutschland erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann: „Wir sind sehr besorgt um die Menschen, die von dieser bedrohlichen Naturgewalt betroffen sind...

Berlin:
Pfarrer kritisiert Evangelikale für Umgang mit Israel
Einen undifferenzierten Umgang mit dem Staat Israel sieht der Landespfarrer für interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Andreas Goetze, bei den Evangelikalen…

Jude, Jude:
Mach dir nichts d’raus!

Gestern musste ich etwas äußerst unangenehmes und traumatisierendes erleben, hier in Offenbach, der Stadt wo ich seit 15 Jahren als Gemeinderabbiner und Chabad Gesandter lebe. Dies ist nicht das erste Mal. Öffentlich verbal angegriffen zu werden ist ein alltägliches Ereignis…

Die Botschaft des Staates Israel spricht den Menschen in den Hochwassergebieten ihre Anteilnahme aus. Israels Botschafter Yakov Hadas-Handelsman erklärte: „Wir sind in Gedanken bei den Betroffenen und hoffen auf eine baldige Entspannung der Lage.“

Hetzjagdgesellschaft:
Vor Gericht in Rottweil
Über zwei rassistisch motivierte Brandstiftungen in Baden-Württemberg in den Jahren 2011 und 2012 und zwei sehr unterschiedliche Reaktionen darauf…

Gedenken:
"Der Tag, an dem wir unsere Heimat verloren"
75. Jahrestag des Abrisses der ehemaligen Münchner Hauptsynagoge…

Freiburg:
Muss die Universität Hetze gegen Israel Raum geben?
Seit 2011 existiert in Freiburg das Café Palestine. Der Verein und seine Vorsitzende wollen über den Nahostkonflikt aufklären und eine offene Diskussion führen. Aber sie organisieren regelmäßig antizionistische Veranstaltungen und das bislang auch an der Freiburger Universität…

 

Bedřich Fritta in Berlin:
Bilder aus Theresienstadt 1943-44
Mit einer ersten umfassenden Schau widmet sich das Jüdische Museum Berlin dem tschechischen Grafiker und Karikaturisten Bedřich Fritta (1906 – 1944). Zwischen 1942 und 1944 hielt er heimlich in mehr als hundert Grafiken den Ghettoalltag in Theresienstadt fest. Nach der Aufdeckung wurde er wegen sogenannter »Gräuelpropaganda« im Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert, wo er wenig später umkam...

Ein Kopfkino:
Das wandernde Kreuz
Schon im April war es unterwegs. Das Holzkreuz ohne dranhängenden Heiland aus dem Münchner Oberlandesgericht. Wo es genau hinspaziert ist, weiß man nicht, aber die Bild-Zeitung mutmaßte „vorauseilenden Gehorsam“ gegenüber der islamischen Welt. Die Gerichtssprecherin gab sich seinerzeit ahnungslos und vermutete die Renovierungsarbeiten als Ursache des Kreuzzugs…

Einspruch gegen den Richard Wagner-Kult:
Arien für Arier?
„Dass man sich in Deutschland über Wagner betrügt, befremdet mich nicht,“ notierte Friedrich Nietzsche vor 125 Jahren. „Die Deutschen haben sich einen Wagner zurechtgemacht, den sie verehren können: … sie sind damit dankbar, dass sie missverstehn.“[01] Selten war Nietzsches Beobachtung so zutreffend wie heute, im „Richard-Wagner-Jahr 2013“...

Das Ende der Hinnehmbarkeit:
In Syrien ist Handeln angesagt!
Berichte über den Einsatz von chemischen Kampfstoffen gegen die syrische Opposition und Zivilisten verdichten sich. Auch der israelische Militärnachrichtendienst sieht es mittlerweile als wahrscheinlich an, dass syrische Truppen am 19. März chemische Kampfstoffe gegen Rebellen in der Stadt Homs eingesetzt haben...

Psychologie und Gesellschaftskritik:
Diversität sich scheinbar widersprechender Antisemitismen
Nationalisierende Selbstbilder stimulieren antisemitische Fremdbilder…

Regensburg:
Auszeichnungen für standhafte Wirte
Weil junge Nazis in Regensburg einen Barkeeper prügelten, der sich vor eine bedrängte farbige Mutter und deren Kind gestellt hatte, verweigern mittlerweile rund 170 von 250 Wirten in der Innenstadt Nazis Eintritt und Bedienung. Ihre Initiative weitet sich in Deutschland aus...

Ernüchterung in Niederbayerns NPD-Zentralort Deggendorf:
Nach "Stolpersteinen" nun Altnazi-Gedenktafel?
Weil sich immer mehr Menschen aller Altersstufen, religiöser und parteipolitischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Gruppierungen im "Netzwerk Bunter Landkreis Deggendorf" zusammenfanden, kam es im Spätherbst 2012 unter der Verantwortung der Stadt zur Verlegung der "Stolpersteine"...

Ein Familienroman:
Schattenbilder
Der 1945 geborene Schriftsteller und ehemalige Lehrer Sigfrid Gauch hat sich in seinen Romanen immer wieder mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands auseinander gesetzt – und wie sie bis heute fortwirkt. Seine 1979 erschienene Erzählung Vaterspuren steht hierfür. Die Vergangenheit bearbeitete er mit literarischen Mitteln, aber zugleich in bewusster Erinnerung und Auseinandersetzung mit seiner eigenen Familiengeschichte...

Die Frage aller Fragen:
Warum die Deutschen? Warum die Juden?
Warum ermordeten Deutsche sechs Millionen Männer, Frauen und Kinder, und das aus einem einzigen Grund: weil sie Juden waren? Wie war das möglich? Wie konnte ein zivilisiertes und kulturell so vielschichtiges und produktives Volk derart verbrecherische Energien freisetzen?…


München, Zenettistrasse:
Jetzt musst du sterben!
Vielleicht erinnern sich noch einige Münchner an den Überfall einer Nazitruppe auf einen griechischen Passanten in Untergiesing. Eine Ur-Enkelin des Hilter-Wegbereiters Franz Maria von Papen feuerte die Schläger damals an; besonders grausam trat deshalb deren damaliger Lebenspartner auf den Kopf des Opfers ein. Der “Kanake” sollte sterben…

NSU-Morde:
Aysen Tasköprü weist Gauck-Einladung zurück
Im Juni 2001 wurde in Hamburg Süleymann Tasköprü ermordet. Täter waren die Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aus Jena. Die Polizei ging jahrelang von einem Mord im “Milieu” aus, verdächtigte Angehörige und Bekannte. Nun hat Bundespräsident Gauck die Angehörigen der Opfer eingeladen, um seine Betroffenheit auszudrücken, doch Aysen Tasköprü, Schwester von Süleymann und Nebenklägerin im NSU-Prozess lehnt die Einladung ab. Warum? Das schreibt sie in einem Brief an Gauck, den Publikative.org dokumentiert…

Höredition:
"Die Quellen sprechen"
Mit einer Auftaktveranstaltung im Jüdischen Gemeindezentrum in München startete Ende Januar das umfassende Langzeitprojekt zur Holocaust-Dokumentation “Die Quellen sprechen”…

Kammeroper für die "Sprachen der Minderheiten":
Esther Dischereit über ihr NSU-Libretto-Projekt
Um eine der "erschütterndsten Mordserien der Bundesrepublik" künstlerisch zu verarbeiten, verfolgt die Schriftstellerin Esther Dischereit die Sitzungen des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages. Mit dem Komponisten Gabriel Iranyi arbeitet sie an einer Oper, die die Opfer und Hinterbliebenen sichtbar machen soll...

Januar 2013:
Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jh.
Wie artikuliert sich im 21. Jahrhundert judenfeindliches Gedankengut? Und wann ist eine Äußerung antisemitisch? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Sprach- und Kognitions-wissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel und der Historiker Jehuda Reinharz anhand einer datenreichen Untersuchung des aktuellen judenfeindlichen Sprachgebrauchs…

Bis zum 30. Januar 1933:
Ganz normale Deutsche
Felix A. Theilhaber, geboren 1884 in Bamberg, war Arzt (Dermatologe), Schriftsteller und Soziologe. Er emigrierte 1935 nach Palästina und starb 1956 in Tel Aviv…


Dokus, Spielfilme und Disskussionsrunden:
Fernsehtipps für Februar
Vom 01. bis 15. Februar 2013....

Gedenktage:

Ganz nach Belieben?
In seiner Begrüßung der Gäste sah sich der Direktor der Budge-Stiftung, Heinz Rauber, veranlasst, auf einen unangemessenen Umgang der Politik mit dem Internationalen Holocaust-Gedenktaghinzuweisen. Es sei nicht vertretbar, dass der Deutsche Bundestag darauf verzichte, am 27. Januar eine öffentliche Gedenkstunde abzuhalten…

[  3 0.   J a n u a r   1 9 3 3  ]

Web-Tipp:
Neue Yad Vashem-Internetseite in deutscher Sprache
Neben der zentralen Datenbank mit den Namen der Opfer der Schoa und der Datenbank der Deportationen mit Informationen zu 500 Deportationstransporten, bietet die neue Seite historische Informationen und Lehrmaterial über den Holocaust, Videovorträge führender deutschsprachiger Wissenschaftler und neue Online-Ausstellungen...

30. Januar 1933:
Inge Deutschkron im Video
Als Zehnjährige wird Inge Deutschkron, Jahrgang 1922, in Berlin mit dem Rassenwahn der Nazis konfrontiert, in den folgenden zwölf Jahren lebt sie in ständiger Angst vor Übergriffen und Verhaftung. Während der Vater nach England emigrieren kann, warten Inge und ihre Mutter vergeblich auf eine Möglichkeit nachzureisen…

30. Januar 2013:
Inge Deutschkrons Rede im Bundestag

Redetext und Video……

Der Tag des Widerrufs:
Erinnerungen an den 30. Januar 1933
Auch dieser Tag verlief, von heute aus gesehen, im "Dunkel des gelebten Augenblicks". Das ist eine wohlbekannte Formel aus der Philosophie von Ernst Bloch und will sagen, daß nicht nur der Einzelne, sondern manchmal auch die sogenannte Menschheit den folgenreichsten Augenblick ihres Daseins zwar als Vorgang erlebt, doch ohne zu ahnen, was sich bei diesem Vorgang für ihre Gegenwart und Zukunft ereignet hatte. Das Dunkel steckt mitten in der Tageshelle....


Warnung:

O Falladah, da du hangest!
Helft ihnen doch! Und tut es in Bälde! Sonst passiert euch etwas, was ihr nicht für möglich haltet!....

Ausführliches Selbstlob:
Keine Blumen zum Geburtstag!

Der Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ (VS) in Baden-Württemberg beging am 5. Dezember 2012 seinen 60. Geburtstag mit einer offiziellen Veranstaltung und einer Festschrift. Grund genug sich dem Geburtstags“kind“ und seiner Festschrift einmal genauer zu widmen…

Really amazing Discoveries:

Chasaren, Tempelbau und andere Fantastereien
Der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, Arno Hamburger, hat deutliche Kritik an einem judenfeindlichen Vortrag von Walter Veith geübt und sieht sich von dem Veranstalter falsch interpretiert. Von „antisemitischen Stereotypen“ in dem Vortrag spricht die Chefredakteurin des jüdischen Magazins „haGalil“. Veith weist den Vorwurf des Antisemitismus zurück…

Ganz frisch:
Mehr Januar-Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Januar 2013…

Meldungen aus Deutschland im Vormonat.../a>
Weitere Nachrichten: Europa / Welt

hagalil.com 5773 / 2013


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