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Judentum und Israel
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Aus dem Archiv hagalil.com:
Deutschland im Juli 2004

[Aktuellste Meldungen] [dpa-nachrichtenticker]

Robert Kreis im Jüdischen Museum (Teil II):
Verehrt, Verfolgt, Vergessen – eine Hommage an jüdische UnterhaltungskünstlerInnen
Heute sind sie nahezu unbekannt, doch das Nachforschen lohnt sich, ist notwendig, nicht um anzuklagen, sondern um sich zu erinnern, festzuhalten...

10 Jahre Jüdisches Filmfestival in Berlin 2004:
Interview mit Nicola Galliner
Nicola Galliners Name hat in der Filmwelt, und insbesondere in der jüdischen einen besonderen Platz. Sie hatte 1995 den Mut, das erste Jewish FilmFestival Berlin zu wagen und schaut heute auf 10 Jahre erfolgreicher Arbeit zurück...

Hamburger Kunsthalle:
Im Garten von Max Liebermann
Erstmalig zeigt die Hamburger Kunsthalle mit der Ausstellung "Im Garten von Max Liebermann" einen Überblick der in Berlin-Wannsee entstandenen Werke Liebermanns (1847-1935)...

Robert Kreis im Jüdischen Museum (Teil I):

Verehrt, Verfolgt, Vergessen – eine Hommage an jüdische UnterhaltungskünstlerInnen
Ein lebendiges Denkmal – oder vielmehr ein "Hörmal und Sehmal" hat Robert Kreis mit seinem Programm "Verehrt, verfolgt, vergessen" all denjenigen jüdischen UnterhaltungskünstlerInnen aus den 20er und 30er Jahren gesetzt, die damals hoch gelobt, im Nationalsozialismus verfolgt und zur Emigration gezwungen oder ermordet wurden...

Antisemitischer Übergriff und Solidarität in Hagen

Am 22.07.2004 kam es in der Stadt Hagen erneut zu einem antisemitischen Übergriff. Bereits vor einiger Zeit hatten Jugendliche die örtliche Synagoge beschmiert. Diesmal wurde ein Besucher der Synagoge von Jugendlichen mit einem Messer bedroht. Die Typen riefen „Ihr Scheiß Juden“ bevor ein beherzter Rentner sie mit einer Eisenstange vertrieb. Später konnten die Angreifer fest-genommen werden.
Die Attacke nahmen einige Gruppen, u.a. VVN-BDA und Antifa Hagen, zum Anlass einen Tag nach dem Vorfall eine Kundgebung gegen den Antisemitismus an der Hagener Synagoge abzuhalten. Die Besucher der Synagoge waren über die Solidaritätsbekundung sehr erfreut. Das zentrale Transparent auf der Kundgebung hatte das Motto: „ Kein Fußbreit dem Antisemitismus- Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde“. Während der Kundgebung machten Redner aus der örtlichen Linken deutlich, „dass es zu den wichtigsten Aufgaben der Linken gehört sich gegen den zunehmenden Antisemitismus zu wehren“.
Wenn diese Haltung in Deutschland allgemein unter „Linken“ verbreitet wäre, wäre schon viel gewonnen. (mbrym)

Jüdische Kultur in Berlin:
Termine Juli 2004
Sommertermine in der Hauptstadt...

Hagen:
15-Jähriger bedrohte Besucher der Synagoge
Hagen - Drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 16 Jahren konnten nach einer Bedrohung an der Synagoge am Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr von der Polizei Hagen im Rahmen einer Nahbereichsfahndung auf dem Graf-von-Galen-Ring gestellt und vorläufig festgenommen werden...

Deutsch-Jüdisches:
Wo bleiben die Erfolgsstories?

Georg Heuberger, Leiter des Jüdischen Museums in FfM, will jüdische Erfolgsgeschichten auf die Lehrpläne der Schulen setzen lassen...

10. Jahrestagung der Union progressiver Juden:
Podium der Generationen
Wie auch immer die Delegierten auf ihrer selbstverständlich geschlossenen Sitzung abstimmen werden, ob für oder gegen eine Klage, es gibt für die jüdischen Menschen sehr viel mehr zu berichten...

Kushnir und Ivgy:
Amüsement in Deutschland
Man muss Danny Verete, den Urheber von Metallic Blues, loben, für die originelle und überraschende Weise, in der er sich entschieden hat, die Beziehung irgend eines Israeli der zweiten Generation des Holocaust zum anderen Deutschland zu schildern...

Demokratische Kultur des Respekts:
Verdrängten Nationalsozialismus und Rassismus in der DDR

Die Autorin wuchs in einer jüdischen-kommunistischen Familie in Berlin-Pankow auf, ihre Eltern hatten den Nationalsozialismus im Exil überlebt und waren nach Deutschland zurückgekehrt...

Dany Walter:
Im Schatten des Maulbeerbaums
Lesung mit dem Autor, 20.07.04 ab 19.30 Uhr in der Villa Merländer, Krefeld...

Ein reiches Leben:
Harry Raymon
Der Schauspieler Harry Raymon kann auf ein reiches und bewegtes Leben zurückblicken. Im Jahr 1926 wurde er in Deutschland, im Hunsrück, geboren. Im Alter von neun Jahren emigriert Harry mit seiner alteingesessenen, jüdischen Familie noch rechtzeitig nach Amerika...

Bert Stern – The Last Sitting:
Die letzten Fotografien von Marilyn Monroe
Das Jüdische Museum Franken in Fürth zeigt über 30 Aufnahmen aus der "Last Sitting" - Serie von Bert Stern...

"500 TOP Berliner":
Beweger und Entscheider in Berlin
In der Hand hält man ein schwergewichtiges Buch, aber das darf es auch sein, wenn es um "TOP 500" Berlins "Herausragende Persönlichkeiten, Innovative Unternehmen, Wissenschaft und Kultur und Treffpunkte der Entscheider" geht...

Aufklärung durch Provokation:
Der Verlag als Diskussionsforum
Abraham Melzer sucht die Diskussion, die Auseinandersetzung. Mit der Wiederaufnahme seiner verlegerischen Tätigkeit knüpft Abraham Melzer an das Werk seines Vaters Joseph Melzer an...

Theodor Herzls Altneuland:
Endlich wieder im Handel
Zum Gedenktag - Lieferung kostenlos - frei Haus!...

Ein Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts:
Charlotte Salomon - Leben? Oder Theater?

Ab 18. Juni bis 22. August im Städel ist in Frankfurt eines der wichtigsten und künstlerisch bedeutendsten Zeugnisse jüdischen Lebens angesichts des Holocaust zu sehen...

Am Rand des Ruhrgebiets:

Das Jüdische Museum Westfalen
Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt am Rand des Ruhrgebiets die Kleinstadt Dorsten. Im September 1992 entstand hier das Jüdische Museum Westfalen...

The Pity of It All:
A History of Jews in Germany, 1743-1933

In this incisive social history, Elon takes a fresh look at the deep attachment that German Jews felt for Germany--a story that he believes has been characterized unfairly...

Rav Kupferstock:
Der Rabbiner, der die Schlacht von Tannenberg gewann
Rav Kupferstock war Rabbiner und Rosh Jeshiwa in Warschau, das von Russland im Vorfeld des 1. Weltkrieges besetzt wurde...

"Existiert das Ghetto noch?":
Jüdisches Überleben gegen nationalsozialistische Herrschaft
Das große Verdienst dieses Buches liegt vor allem in den Interviews mit den Überlebenden, die deutlich machen, dass sich Geschichte aus den Geschichten einzelner Menschen zusammensetzt...

"Was wissen wir über das Leben in Israel?":
1300 Jugendliche beteiligen sich an Israel-Umfrage

Es waren Papierberge, die über die Schulbehörde im März an hundert Schulen verschickt wurden - und diese Berge kamen zurück: exakt 1300 Fragebögen wurden im Mai ausgewertet...

Jüdische Gemeinde Berlin:
Versuch über die Gründe eines dauernden Streits
Die Jüdische Gemeinde ist mal wieder zerstritten. Erneut ist ein Mitglied des Vorstands aus Protest zurückgetreten. Woher kommt dieser Dauerkonflikt?...

Jewish Film in Berlin:
Stachlige Früchte
"Wir ziehen die ausländischen Filme vor", sagt Nicola Galliner, die das Jewish Film Festival Berlin seit zehn Jahren leitet...

Wir wollen armen Kindern in Israel helfen!
Denn Kinder bedeuten Hoffnung und Zukunft

Ein Projekt des Religionsunterrichts der Synagogen-Gemeinde und der WIZO Köln...

Jüdisches Museum Berlin:

Sommerferien-Programm für Kinder und Jugendliche
"Kosch, koscher am koschersten" - Beim Sommerferienprogramm des Jüdischen Museums dreht sich alles um die jüdische Küche und ihre Speisegesetze...

Tage des Terrors, Tage der Folter:
Ein neuer Dreyfus?
Michael Wolffsohns öffentliche Verwandlung vom deutschjüdischen Patrioten zum Zionisten...

Aufbau-Verlag:
Berlin (DDR) - Ein politischer Spaziergang
Direkt am S-Bahnhof Hackescher Markt findet sich der "Aufbau-Verlag". Es ist einer der Denkorte zur DDR-Geschichte, der sich nicht unbedingt als solcher zu erkennen gibt. Buchstäblich nichts deutet auf die wichtige Geschichte hin, die es hier zu bedenken gibt...

Bochum:
Constitutional court allows public display of antisemitism

Nazis marched through the city of Bochum in an unprecedented open demonstration of antisemitism...

Allianz zwischen Rechen und Islamisten:
Teufelspakt oder Mogelpackung?
Die eigentliche Gefahrenquelle einer Allianz zwischen Rechtsextremen und Islamisten liegt weniger in möglichen Terroranschlägen, sondern in der organisierten geistigen Brandstiftung im Nahen Osten...

Hohmann und die verfolgte Unschuld:
Vom Löwenbräukeller zur Burschenschaft Danubia
Das rechtsradikale "IfS - Institut für Staatspolitik" stellt in einer Reihe von Veranstaltungen den durch haGalil onLine zu bundesweiter Berühmtheit gelangten MdB Martin Hohmann, den Ex-General Reinhard Günzel und den ultrarechten Politikprofessor Konrad Löw als Opfer der "Meinungsdiktatur" dar...

27. Juli 1944:
Noch ein halbes Jahr bis zur Befreiung von Auschwitz
Ein "gewöhnlicher" Tag im Konzentrationslager Auschwitz: Über hunderttausend Menschen sind zu diesem Zeitpunkt im Lager inhaftiert. Alle Häftlinge quält bohrender Hunger...

Widerstand gegen Hitler:
Den Namenlosen ein Denkmal setzen
Die Protagonisten, die im Juli 1944 Bomben gegen Hitler legten, werden derzeit medial vermarktet. Viele andere jedoch, die im Kampf gegen das NS-Regime ihr Leben ließen, sind vergessen. Hilde Meisel war eine von ihnen...

Kampf gegen Antisemitismus in der Außenpolitik:
Bei Judenhass hört die Diplomatie auf
American Jewish Committee und Böll-Stiftung kritisieren klar die Bundesregierung, die im Kontakt mit offiziellen Vertretern aus der arabisch-muslimischen Welt viel zu wenig gegen antisemitische Propaganda in diesen Ländern protestiert...

Ein Gespräch mit Kreisjugendpfarrer Weber:
"Wer glaubt, ist immer politisch"
Wer Starkstromelektriker gelernt hat, weiß Energien zu bändigen und kennt Risiken. Der Kreisjugendpfarrer Christian Weber, 38, setzt sich mit jüdischen und palästinensischen Jugendlichen an einen Tisch - oder mit Antifas und Neonazis...

Bochum:
Eine etwas andere 20.-Juli-Kundgebung
Nazis feiern die Karlsruher Genehmigung ihres antisemitischen Aufmarsches von Bochum als "Türöffner", um "eine bislang unkritisierbare Gruppe in das Fadenkreuz des Protestes zu rücken"...

Widerstand leisten:
Bevor es zu spät ist

Wieder einmal wird der 20.Juli mit vielen Reden und Berichten zum Widerstand gegen das Hitlerregime begangen. Es ist gleichgültig, wie man zu den Motiven der Offiziere steht, unstrittig ist, dass dieser Widerstand viel zu spät kam...

Aufstand in Warschau 1944:

Denkwürdiges Gedenken
In Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung richtete der Bund der Vertriebenen (BdV) in der Französischen Kirche in Berlin unter dem Motto "Empathie - der Weg zum Miteinander" am 19. Juli 2004 eine Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag des Warschauer Aufstands 1944 aus...

Aufruf zum 20. Juli:
Nie wieder Auschwitz

Erstmals seit 1945 wurde es in einer deutschen Großstadt, in Bochum, möglich, dass Nazis mit einer antijüdischen pogromhetzerischen Zusammenrottung gegen die Existenz einer Synagoge aufmarschierten und rassistische antijüdische Losungen brüllten...

Braune Musik und tödliche "Notwehr":

Spendenaufruf für Prozesskosten der Angehörigen des getöteten Helmut Sackers
Am 31. August 2004 beginnt vor dem Landgericht Halle der Revisionsprozess um den Tod des 60jährigen Helmut Sackers, der am 29. April 2000 in Halberstadt erstochen wurde...

"Unser Claus":

Der 20.Juli 1944 als Instrument deutscher "Erinnerungskultur"
"Traditionsbildung", also das Anknüpfen an eine zum Mythos verklärte Geschichte, in der nach dem Vorjahresrummel um das "Wunder von Bern" nun Jubilar Stauffenberg zum Identifikationspunkt stilisiert wird, ist das Schlüsselwort...

Das Vorurteil schafft sich sein eigenes Subjekt:
Blondinenwitz beeinflusst Funktionsfähigkeit des Hirns

Eine der bekanntesten und verbreitesten Arten von Witzen sind die Witze über dumme Blondinen. Eine Gruppe von Psychologen in Berlin beschloss zu überprüfen, ob etwas Wahres an diesen Witzen ist, und sie gelangten zu einem überraschenden Ergebnis...

"Fehler der Weltgeschichte":
Judentum, Zionismus und Antisemitismus aus der Sicht Rudolf Steiners
In der gegenwärtigen Kontroverse um die Bewertung des Judentums in Schriften und Vorträgen Rudolf Steiners nehmen sich die Wortmeldungen von Historikern, Politologen oder Religionswissenschaftlern denn auch vergleichsweise rar aus...

Das Ghetto Lodz:
Im Spiegel der Ghettochronik
60 Jahre lang verstaubten die Aufzeichnungen über das Leben und Sterben von über 250.000 Juden und Jüdinnen, die zwischen 1940 und 1944 im Lodzer Ghetto zusammengepfercht waren, in verschiedenen Archiven und wurden kaum beachtet...



Zusammenleben:
Mehrheit und Minderheiten in Deutschland
Mehrheit und Minderheit sind ausgesprochen variable, zuweilen auch ungenaue, häufig umstrittene und nicht selten hochpolitische Begriffe...

Matschepampe spielen in andrer Leute Hirn:
Hitler im Netz
Es ist kaum zu glauben, aber: Die wirklich unbedarften Leute, die sind noch gar nicht im Netz. Was im Netz steht, sind die Äußerungen einer Elite, von Leuten mit überdurchschnittlich viel Bildung, Ahnung von Technik und Geld...

Hitler gegoogelt:
Was Anfänger, Fortgeschrittene und Profis wissen
Abgesandter Gottes -- abtrünniger Dämon -- achtel jude -- Akt der Verzweiflung -- alien -- Alleinherrscher -- Amerikaner -- anderer, ganz wörtlich -- Antideutscher -- armer Hund...

Die braune Falle:
Ängste und Unsicherheiten bereiten den Nazis den Weg

Anstieg von 15% in der Anzahl der "Nazi Anhänger" in Deutschland feststellbar...

"Erinnerungskultur":
Wie die CDU/CSU deutsche Geschichte entsorgen will
Am 17. Juni fand im deutschen Bundestag eine wenig beachtete Debatte statt. Thema war der Antrag der CDU/CSU Fraktion "über die Förderung von Gedenkstätten zur Diktaturgeschichte in Deutschland"...

Der Verfassungsschutz warnt vor einer bundesweiten NS-Propagandaaktion in der Nähe von Schulen
und Jugendtreffs. Nazis wollen noch vor den Sommerferien kostenlos eine CD mit verfassungs- und fremdenfeindlichen Texten verteilen, so Nordrhein-Westfalens Innenminister Fritz Behrens (SPD): "Um diese Aktion systematisch und konspirativ durchzuziehen, haben sich Rechtsextremisten auf breiter Front zusammengetan", betonte Behrens. "Die Versuche der Szene, Jugendliche zu manipulieren, haben damit eine neue Dimension erreicht."

Likrat Sof haSchawu
'a - Satirisches zum Weekend:
Deutschland sucht das Superland
Dieses Land ist saturiert. Nein. Nicht so, wie der selige Bismarck sagte. Nachdem er die bismarcksche kleindeutsche Lösung gelöst hatte, stellte Bismarck sich hin und knarrte ziemlich mittelselig, Deutschland sei nun saturiert...

Zur Tradierung falscher Opferzahlen:
Die "Kristallnacht"-Lüge
Die Geschehnisse, die sich in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 in Deutschland zutrugen, werden in der Geschichtsschreibung auch heute noch häufig unter dem euphemistischen Begriff der "(Reichs-)Kristallnacht" zusammengefasst...

Antisemitischer Wolf im Schafspelz:
Psychologen decken versteckte antijüdische Einstellungen auf

Kritik an Israel zu üben, ist gerade für Deutsche schwierig. Kommunikationspsychologen der Universität Jena um Prof. Dr. Wolfgang Frindte sind dem Phänomen des versteckten Antisemitismus nachgegangen...

Vor 25 Jahren:
Unverjährbarkeit von Mord
Eine lange Debatte über NS Verbrechen fand ihren Abschluss...

Antifas ohne Baseballschläger:
Neonazis marschieren in Bochum
"Stoppt den Synagogenbau – vier Millionen für's Volk!" Mit dieser Parole marschierten Neonazis am vergangenen Samstag in Bochum gegen den Neubau der örtlichen Synagoge auf...

In der Nacht zum Freitag (020704) haben Neonazis in Düsseldorf mit den Rufen "Juden raus"
das Wohnhaus einer fünfköpfigen Familie angegriffen. Die Angreifer traten die Wohnungstür ein; nur das Sicherheitsglas und andere Sicherungsmaßnahmen verhinderten ein Eindringen der Neonazis in das Haus. Es entstand erheblicher Sachschaden. Ziel waren die Düsseldorfer PDS-Ratskandidaten Christiane Schnura und Axel Köhler-Schnura. Die beiden Politiker sind seit Jahren im Stadtteil Eller aktiv. Von den Tätern fehlt bislang noch jegliche Spur. Erst vor wenigen Tagen wurde in Düsseldof der Jüdische Friedhof geschändet. 41 Grabsteine wurden mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert. Auf dem Fürstenplatz in Bilk wurde ein "Stolperstein" zur Erinnerung an ein Opfer des NS-Regimes zerstört und mit Teer übergossen.
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