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Judentum und Israel
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Nachrichten im Deutschland-Archiv von hagalil.com
Nachrichten aus Deutschland, zu Antisemitismus, Nazismus, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamismus und ein paar andere auch noch...
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Nachrichten zum Schwerpunkt: Jüdisches Leben, Kultur, Geschichte und Aktuelles finden Sie unter judentum.de.
Januar - März 2011

Geschichte einer Familie:
Die Meinhardts (II)
In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 ereignete das reichsweite Pogrom, der als die “Kristallnacht” bekannt wurde, weil so viele Scherben und zerbrochene Glasscheiben liegen blieben. In Schwedt drangen einige SA- Männer in jüdische Häuser ein, plünderten und zerstörten Mobiliar. Auch die kleine Synagoge in Schwedt wurde geplündert und die Einrichtung zerstört. Danach wurden die Mauern mit einem schweren Fahrzeug gerammt und teilweise zum Einstürzen gebracht...

"Doch die Juden waren unbeliebt…":
Fragwürdiger Heimatkundeunterricht in Bayern

Bekanntlich unterhalten die einzelnen Bundesländer der BRD sog. "Landeszentralen für politische Bildung". Jedoch scheint sich die Existenz dieser öffentlichen Informationsquelle noch nicht überall im Freistaat Bayern herumgesprochen zu haben. Sonst wäre nämlich ein gut gemeintes Projekt an einer Grundschule im schwäbischen Thannhausen nicht ‘daneben’ gegangen…

Nicht auf Linie:
Krieg um Israel
Der trotzkistische Verlag VSA ist über seinen eigenen Schatten gesprungen als er anlässlich des 95. Geburtstages von Theodor Bergmann dessen 86seitige Broschüre "Der 100-jährige Krieg um Israel" publizierte...

Theater Freiburg:
Der Kaufmann von Venedig

Inszenierung von Avishai Milstein, Premiere...

Bei jeder Gelegenheit:
Leugnen bis zum letzten Atemzug

Muss Horst Mahler den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen? Die Anhänger des Holocaust-Leugners demonstrieren für die Freiheit ihres Idols…

Security made in Germany:
Das Internet kontrollieren

Ungeachtet der anhaltenden Proteste in den arabischen Ländern stellen deutsche Unternehmen den dortigen Regimen weiterhin Repressionstechnologie zur Verfügung. Ende Februar präsentierten mehrere Firmen aus der Bundesrepublik auf einer Messe in Dubai, die sich an Polizeien und Geheimdienste aus dem Mittleren Osten und aus Afrika richtete, modernste Technik zur Kontrolle des Internets…

Mit einigen Highlights:
Fernsehtipps für den restlichen März
Vom 16. bis 31. März 2011...

München:
Dokumentarfilm "Menachem & Fred"
Der Dokumentarfilm „Menachem & Fred" ist am 15. März 2011, um 18.30 Uhr, im Gabriel Filmtheater in München zu sehen...

Kein Ende in Sicht?:
Weitere Unterstützung für die Resolution gegen die Kölner "Klagemauer"
Der Kölner Verein EL-DE-Haus e.V. hat sich in deutlichen Worten der Ende 2010 verabschiedeten städtischen Resolution gegen die antisemitische Kölner "Klagemauer" angeschlossen. haGalil hatte hierzu Ende 2010 einen großen Themenschwerpunkt von Kölner Autoren veröffentlicht…


Regensburg in Zeiten des Plagiats und der Ritualmordkolportage:
"Exemplarisch und von überregionaler Bedeutung"

Schon vor der Eröffnung der Furtmeyr-Ausstellung im Historischen Museum im November letzten Jahres wurde Wanderwitz aufgefordert, zu den Vorwürfen, er bringe Ritualmordlegenden erneut in Umlauf, Stellung zu beziehen. Eine Antwort blieb aus. Ohne dass in dieser Hinsicht öffentlich etwas zu vernehmen gewesen wäre, ist seitdem ein Vierteljahr ins Land gezogen. In Regensburg sitzt man unter Oberbürgermeister Schaidinger Kritik bekanntlich gerne aus...

Masal tov:
Zum Jubiläum des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts
Im März 2001 wurde in Nürnberg ein kleines Institut zur Erforschung des Nationalsozialismus und der jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts gegründet. Heute, zehn Jahre später, ist klar, dass das Institut einen Meilenstein in der Vermittlung des Neubeginns nach der Schoa leistet, nämlich die "Darstellung von Juden als politisch handelnde Menschen, die den Aufenthalt in den Displaced Persons Camps als Vorbereitung auf ihre Zukunft im eigenen Staat ansahen"…

Zurück in Köln:
Städtische Auszeichnung für Dogan Akhanli
Dogan Akhanli, der im vorigen Jahres von einem türkischen Gericht vier Monate lang zu Unrecht – wegen seines demokratischen und literarischen Engagements für Versöhnung, gegen Antisemitismus – in Untersuchungshaft gehalten worden ist, hat sich auch im türkischen Gefängnis seinen Optimismus, seinen Mut wie auch seine literarischen Fähigkeiten nicht nehmen lassen. Nun, nach seiner Rückkehr nach Köln, ist er vom Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters in einem offiziellen Empfang für sein Engagement gewürdigt worden. Am 17. Februar trug er sich in einer Festveranstaltung in das Gästebuch der Stadt Köln ein…

Blumenthalstraße in Köln:
Stolperstein zur Erinnerung an die Familie Klein

Die Familie Klein lebte bis 1939 in der im Kölner Agnesviertel gelegenen Bumenthalstraße. 1942 und 1943 wurde der größte Teil dieser jüdischen Familie in Auschwitz ermordet – nur die Tochter Ilse überlebte. Am 1. März ab 15 Uhr verlegt deren Sohn Giorgio Sacerdoti – ein international angesehener Jurist – gemeinsam mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig in der Blumenthalstraße 23 einen Stolperstein…

26.-28. Februar:
Gedenkprogramm Rosenstraße – "Fabrikaktion"
Zum 68. Mal jährt sich am 27./28. Februar, was als „Fabrikaktion“ und mutiger Frauenprotest in der Geschichtsschreibung der Stadt Berlin verankert ist…

"Eine der wichtigsten finanziellen Lebensadern des Iran":
Schließt Hamburgs iranische Terrorbank EIH
Die Nichtregierungsorganisation STOP THE BOMB ruft für Sonntag, den 27. Februar 15 Uhr zur Demonstration auf…

"Dialog" und Handel:

Die Bankiers des iranischen Regimes
Die Europäisch-Iranische Handelsbank in Hamburg ist zur wichtigsten Institution für die Finanzierung von Iran-Geschäften geworden. Deutschland weigert sich trotz internationaler Kritik, gegen die Bank vorzugehen – unter anderem haben deutsche Kommunen bei ihr Geld angelegt…

Dreden:
In den Straßen wird Demokratie verteidigt
„Wir bewegen uns sehenden Auges auf eine Situation zu, da wir den braunen Geist nicht wieder zurück in seine Flasche verbannen können“, sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, vor ihrer Abreise nach Dresden, wo sie am kommenden Sonntag, den 20.02.2011, im Staatsschauspiel Dresden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dresdner Reden“ zum Thema Judentum in Deutschland sprechen wird…

Auch online anrufbar:
"Köln ganz rechts"
Der Kölner Jugendclub Courage – der seit vielen Jahren intensive Beziehungen zu israelischen Jugendorganisationen pflegt – hat vor einiger Zeit eine gut gemachte Broschüre zu rechtsextremen Gruppierungen in Köln – insbesondere zur rechtsradikalen, im Kölner Stadtrat vertretenen Gruppierung „Pro Köln“ – erstellt...

"Den Feind im Auge":
Jihad in Pinneberg
Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Pinneberg wird bedroht. Mitarbeiter des linken Hamburger Radiosenders FSK bemühen sich um Schutzmaßnahmen…

Bedienung von rechts-konservativen Parteiinteressen:
"Das ist Gesinnungsschnüffelei"
Zentralrats-Generalsekretär Stephan J. Kramer über die sogenannte Extremismus-Klausel, Engagement gegen Rechts und einen gefährlich misstrauischen Staat…

Nazis im Internet:
Klatsch, Tratsch und Popcorn

In der Vergangenheit ist es der Staatsanwaltschaft nicht gelungen, die Verantwortlichen der deutschen Nazi-Seite Alter­media zu ermitteln. In einem neuen Verfahren soll dies gelingen…

In die zweite Runde:
Mehr Fernsehtipps für Februar

Vom 16. bis 28. Februar 2011…

"Den Feind im Auge":
Jihad in Pinneberg
Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Pinneberg wird bedroht. Mitarbeiter des linken Hamburger Radiosenders FSK bemühen sich um Schutzmaßnahmen…

Bedienung von rechts-konservativen Parteiinteressen:
"Das ist Gesinnungsschnüffelei"
Zentralrats-Generalsekretär Stephan J. Kramer über die sogenannte Extremismus-Klausel, Engagement gegen Rechts und einen gefährlich misstrauischen Staat…

Der Alltag des Überlebens:
"Von Auschwitz wird uns nur der Tod befreien"
"Zwölf Brötchen zum Frühstück" heißt die Sammlung von persönlichen Erinnerungen, die Noah Klieger über die Jahre hinweg in Israel veröffentlichte und nun auf deutsch vorliegen...

Stadtarchiv legt Buch zur Geschichte der Displaced Persons (DP) Community Regensburg vor:
"Juden auf der Durchreise"

Eigentlich sollte der Band "Juden auf der Durchreise" pünktlich zum 60. Jahrestag dieser Neugründung vorliegen; doch erinnerte sich das Stadtarchiv offenkundig erst kurzfristig vor diesem runden Geburtstag an dieses geschichtsträchtige Datum. Bei der Lektüre wird dem Leser nämlich schnell klar, dass der Autor der mit knapp einem halben Jahr Verspätung vorgelegten Studie unter großem Zeitdruck stand...

Filmtipp - auch per Livestream:
Destination: Down Under

Mit einem Team der Medienwerkstatt reiste der Autor Jim G. Tobias nach Australien, um das hierzulande unbekannte Kapitel der jüdischen Immigration nach Down Under filmisch zu dokumentieren. Shoa-Überlebende berichten von ihrem Zwangsaufenthalt nach 1945 in den sogenannten Displaced-Persons (DP)-Camps und ihrer Reise in die neue Heimat...



"Tal der Wölfe – Palästina":
Antisemitismus als Kinospaß
Warum der Innenminister das türkische Machwerk  indizieren muss…

Deutsche Bettelbriefe:
Journalisten im iranischen Knast
Marcus Hellwig und Jens Koch sitzen mittlerweile seit über 100 Tagen im iranischen Knast und werden vom Regime als Staatsgeiseln gehalten. Die meisten Politiker und Medien in Deutschland reagierten auf die Verhaftung der Bild am Sonntag-Journalisten zunächst mit wochenlangem Schweigen…

Für zwischendurch:
Februar-Fernsehtipps

Vom 01. bis 15. Februar 2011…

Paul-Spiegel-Zivilcourage-Preis 2011:
Auszeichnung für Künstler-Ehepaar Lohmeyer

"Durch ihr überaus beherztes Auftreten in Jamel setzen sie nicht nur selbst ein ganz besonders mutiges Zeichen im Kampf gegen den Rechtsextremismus, sondern ermuntern ebenso andere, auch über die Landesgrenzen hinaus, nicht aufzugeben und sich den rechten Strukturen ohne Furcht und entschlossen entgegenzustellen", begründet Dr. Graumann die Auswahl der Preisträger. Die Verleihung des Preises ist in einer feierlichen Zeremonie am 12. Mai 2011 in Schwerin geplant...

Geschichtspreis:

Was war soll nicht vergessen werden
In der Feierstunde im Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses wurde am 24.1.11 die Preisträger des von der „Obermayer Foudation“in Newton, Massachsetts, USA verliehenen „German jewish history award“ vergeben…

[30. Januar 1933 | G. Schwat TiRZa''G]

Der Tag des Widerrufs:
Erinnerungen an den 30. Januar 1933
Auch dieser Tag verlief, von heute aus gesehen, im "Dunkel des gelebten Augenblicks". Das ist eine wohlbekannte Formel aus der Philosophie von Ernst Bloch und will sagen, daß nicht nur der Einzelne, sondern manchmal auch die sogenannte Menschheit den folgenreichsten Augenblick ihres Daseins zwar als Vorgang erlebt, doch ohne zu ahnen, was sich bei diesem Vorgang für ihre Gegenwart und Zukunft ereignet hatte...

Ein romantisches Lied?
O Falladah, die du hangest!
Da fragte ich mich: Was für eine Kälte muss über die Leute gekommen sein! Wer schlägt da so auf sie ein, dass sie jetzt so durch und durch erkaltet?
So helft ihnen doch! Und tut es in Bälde!
Sonst passiert euch etwas, was ihr nicht für möglich haltet!...

Karten und Statistiken:
Die Wahlen 1930 / 1933
Reichstagsstärke, Sozialstruktur und Geographie zum NS-Faschismus...

Die Republik von Weimar:
Keineswegs ein Jammertal
Die erste deutsche Demokratie war keinesfalls nur von Not, Inflation und Straßenschlachten geprägt...

Wahrnehmungen aus den 1940er Jahren:
Zum psychoanalytischen Verständnis von Faschismus und Antisemitismus

Bereits in den Jahren von 1920 – 1950 haben mehrere namhafte Psychoanalytiker, auch unter Bezugnahme auf Studien Sigmund Freuds, wegweisende psychoanalytische Theorien zum Antisemitismus publiziert. Zu nennen sind vor allem Bruno Bettelheim, Otto Fenichel, Ernst Simmel, Erik Homburger Erikson und Rudolf Loewenstein…

Was ist geschehen?
Das Verhältnis eines Volkes
zu seinen Verbrechern

'Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber die Schande der Völker ist das Verbrechen'...

Ulrich Baer:
Erinnerungskultur und historische Verantwortung nach der Schoah
Zeugnis ablegen bedeutet, die eigene Person für die Wahrheit der Geschichte einzusetzen und das eigene Wort zum Bezugspunkt einer umstrittenen oder unbekannten Realität zu bestimmen, die man selbst erfahren oder beobachtet hat...

Die Legende von der Weltverschwörung:
Konsequenzen einer Fälschung
Nichts ist absurd genug, um nicht geglaubt zu werden: So könnte man die Wirkungsgeschichte der „Protokolle der Weisen von Zion" kurz zusammenfassen...


Soundfiles (hebr./deutsch)

hagalil.com/shoah/holocaust/jan-33.ra

Herr Klein, wo waren Sie am 30.Januar 1933. Mit Aufnahmen vom Januar 1933, Richard Tauber u.a...

hagalil.com/shoah/holocaust/sachlich.ra

Die Zeit der neuen Sachlichkeit: ''Ein Problem liegt darin, dass jene Kräfte, die den Antinazismus als vordringliche demokratische Aufgabe ansehen, von den Zentren der Macht in Bonn (Aufnahme Israel-TV 1989) mindestens soweit entfernt sind, wie die Nazis selbst...''...

hagalil.com/shoah/holocaust/ss-nachb.ra
''Trau keinem Jud' bei seinem Eid!''
Kommentar zum Freispruch eines SS-Offiziers und Interview mit dessen Nachbarn: "Es muß endlich mal ein Schlußstrich gezogen werden!" 1945, 1954, 1963, 1974, 1983, 1998...

hagalil.com/shoah/holocaust/galinski.ra
Ein Kommentar zur Uneinigkeit der demokratischen Kräfte - auch im Kampf gegen den Nazismus. Ein Interview mit Heinz Galinski, Berlin, 1983: ''Ich habe nicht Auschwitz überlebt, um hier zu neuen Untaten zu schweigen!''

hagalil.com/jidish/klezmer/krakaus6.ra
10 Saiten ein Bogen: S'brennt!!! (Konzert in der Isaak Synagoge Krakau, Vocals Bernard Offen)

Freiheit geht nur gemeinsam:
Ein Abend mit Doğan Akhanlı in Köln
Doğan Akhanlı berichtet von seiner Zeit in der Untersuchungshaftanstalt Metris/Istanbul, im Hochsicherheitsgefängnis in Tekirdag, von seiner Freilassung und seiner Rückkehr...

Jüdisches Museum Westfalen:

Der Gespenster Berg
Ab dem 30. Januar 2011 zeigt das Jüdische Museum Westfalen einzigartige Collagen und Aquarelle des Künstlers John Elsas…

Zweifel an der verfassungsrechtlichen Richtigkeit:

Abstimmung zur Bespitzelungsklausel
Am 27.1. wird im Plenum des Deutschen Bundestages gegen 17 Uhr der Antrag der Regierungskoalitionen mit dem Titel “Programme zur Bekämpfung von politischem Extremismus weiterentwickeln” diskutiert und abgestimmt…

Presseerklärung des Beauftragten für die Bekämpfung des Antisemitismus:
Jüdische Gemeinde zu Berlin verurteilt Brandanschlag in Gosen bei Erkner

Eine Gartenbesitzerin aus Berlin hat am Sonntag in der Kleingartenanlage “Am Kappstrom” in Gosen bei Erkner einen Einbruch in ihr Häuschen entdeckt. Die Polizei wurde informiert, der Staatsschutz ermittelt…

Aus des Knaben Wunderhorn:
"Die Juden zu Passau"

Kaum ein deutscher Gymnasiast dürfte sein Abitur ablegen, ohne zuvor im Deutschunterricht nicht wenigstens einmal von jener legendären Sammlung deutscher Volksliedtexte „Des Knaben Wunderhorn“ gehört zu haben. Nur wenigen Deutschen, in erster Linie Germanisten und Antisemitismusforschern, wird bekannt sein, dass in diesem Kompendium deutscher Lyrik zwei Stücke mit jüdischer Thematik enthalten sind. Eines davon besingt eine angebliche Hostienschändung im niederbayerischen Passau…

Charles A. Small:
"Es gibt einen blinden Fleck in der deutschen Forschung"

Es gibt eine genozidale soziale Bewegung, die an Stärke gewinnt. Das iranische Regime, Hamas, Hizbollah und al-Qaida bedienen sich ständig Topoi des europäischen Antisemitismus: Juden und Israelis als Kindermörder und so weiter. Warum gibt es in Deutschland keine seriöse wissenschaftliche Recherche, die sich dieses Themas annimmt? Wie kann man Antisemitismus erforschen, ohne dies zu tun?...

Gedanken zum Gedenken:
Ein Vater berichtet aus der Schule
Diese Art von Veranstaltung, ist genau das, was mir immer mehr Bauchschmerzen bereitet: Strikte Identifikation mit den Opfern (der Leistungskurs Geschichte wird sicherlich sämtliche verfügbaren Details aus deren Lebensgeschichten gelernt haben), und zwar ungefragt…

Germans, Two Generations after Auschwitz:
We Are What We Remember
“What should I tell you about our brother, the little blond whirlwind with his wide-awake blue eyes?” asks Jolana, and then she talks so vividly about the happy child, and his short life that ended in Auschwitz, when he was only ten years old …

27. Januar:
Kollektives Schicksal
Warum das Gedenken an die Schoa und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg russischsprachige Zuwanderer und “Alteingesessene” verbindet...

Modern Gedenking:
Alternative Nutzungsvorschläge zum Holocaustgedenktag
Der nächste Holocaustgedenktag steht vor der Tür. Am 27. Januar gedenken die Deutschen, die das zufällig mitkriegen, der Opfer des Nationalsozialismus. Also einige kriegen das nicht nur zufällig mit. Einige organisieren Gedenkfeiern. Oder besuchen sie zumindest. Als Redner oder als Zuhörer. So wie es am 9. November auch üblich ist...

Tal der Wölfe:
Eine Reinkarnation von Veit Harlan?
Ab dem 27. Januar soll der türkische Film „Tal der Wölfe – Palästina“ in über zwanzig Ländern im Kino gezeigt werden. Es handelt sich hier primär um einen antisemitischen Propaganda-Film, worin Israel und die israelischen Verteidigungskräfte als blutrünstig und verbrecherisch dargestellt werden. Das lässt sich im Trailer des Films bereits erkennen…

"Politisch motivierte Gewalt":
Der Berliner Dauerbrenner
Die Serie von Brandanschlägen auf Moscheen in Berlin reißt nicht ab. Die betroffenen Gemeinden bewerten die Angriffe unterschiedlich…

Dialog mit den Muslimen:
Positives Zeichen der Verständigung
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, freut sich, auf der kommenden Sitzung des Direktoriums am Sonntag, den 23. Januar 2011, den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, sowie den Bundesvorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, begrüßen zu können...

Heidelberger Theateradaption:
Gegen die Wand
Anders als die Inszenierung von 2007 am Maxim Gorki Theater Berlin, wo man den türkischen Bezug komplett negieren wollte, versucht die Heidelberger Inszenierung türkische Elemente, zumindest teilweise, zu integrieren. Gleichzeitig hat man das blondeste Gretchen, dass das Heidelberger Theater zu bieten hat, für die Rolle der Sibel ausgesucht...

Links-rechts-links-rechts:
Der Rechtspopulismus des Jürgen Elsässer
Seit 2009 gibt es die “Volksinitiative gegen das Finanzkapital”. Boss dieser Vereinigung ist der umtriebige ex- Linke Jürgen Elsässer. Elsässer war einst Mitglied im „ Kommunistischen Bund“, um Anfang der neunziger Jahre zum Chefideologen der „Antideutschen“ zu werden…

Fusion mit Festakt:
Ein Konkurrent weniger
NPD und DVU haben sich vereinigt: zur »NPD. Die Volksunion« Mit der neuen Partei wollen sich jedoch nicht alle ehemaligen DVU-Mitglieder abfinden…

Antisemitismus und Welterbe:
Regensburg zwischen Stolz und Ressentiment
In Regensburg haben sich aus dem späten Mittelalter nicht nur Gassen, Plätze und christliche Kunst- bzw. Bauwerke erhalten, sondern ebenso judenfeindliche Stereotype, die sich sogar in der Bewerbung der Stadt als UNESCO-Welterbe niederschlugen…

Köln:
Gedenkveranstaltung Hrant Dink
Seit der Ermordung des armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink am 19. Januar 2007 kommen an zahlreichen Orten in der Türkei, aber auch in Deutschland und anderen Ländern immer wieder hunderte Menschen zusammen, um an das Leben und Werk des einflussreichen Autors zu erinnern…

"Mein Glück war es, Deutscher zu sein":
Doğan Akhanli wieder in Köln
Doğan Akhanli, deutsch-türkischer Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, ist am Donnerstag, den 6.01.2011, wieder in Köln angekommen. Selbst bei seiner Ausreise wurde der für vier Monate willkürlich in türkischer Haft gehaltene Schriftsteller drangsaliert: Ursprünglich wollte er einen Tag früher Istanbul verlassen, Grenzbeamte ließen ihn jedoch nicht ins Flugzeug einsteigen, weil sein Visum abgelaufen sei. In Köln wurde er von zahlreichen Freunden empfangen…

Internationaler Protest:
Iran-Seminare der IHK Bayreuth
STOP THE BOMB ruft zum Protest gegen zwei Iran-Seminare der Industrie- u. Handelskammer Bayreuth auf. In einer Situation, in der das iranische Regime der Entwicklung einer Atombombe immer näher kommt, dabei unverhohlen Drohungen und Hetze gegen den Westen und besonders Israel äußert und die iranische Bevölkerung terrorisiert und unterdrückt, ist eine Durchführung dieser Seminare ein Skandal…

Iran-Politik:
Wehrmachtskrieger gegen Israel

Anfang der 80er Jahre ließ der israelische Premierminister Menachem Begin dem deutschen Kanzler Helmut Schmidt völlig zu Recht ausrichten, wer als Offizier am Vernichtungskrieg an der Ostfront teilgenommen hat, sollte zu den Problemen im Nahen Osten ein für alle mal den Mund halten…

Aktueller Sammelband:
Enttäuschte Hoffnung oder Erfolgsgeschichte?
Die Wiedergutmachung für die Verfolgten des Nationalsozialismus im Spiegel der Praxis…

Kurz notiert: "NPD hat sich Zerstörung der Demokratie zum Ziel gesetzt"

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat sich in einem Interview der Nachrichtenagentur dapd zu seiner neuen Funktion und einem möglichen Verbot der NPD geäußert. Graumann ist seit vier Wochen neuer Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er dringt auf einen neuen Anlauf zum Verbot der rechtsextremistischen NPD und sagte, die NPD habe sich "die Zerstörung unserer Demokratie" offen erkennbar zum Ziel gesetzt. Graumann forderte die Politik zum Handeln auf.

Sozialpsychologie:
Zur Generationengeschichte des Nationalsozialismus

Charakteristisch für nahezu das gesamte Feld der sozialwissenschaftlichen Beschäftigung mit Rechtsextremismus in der Bundesrepublik ist, dass rechtsextreme Orientierungen von Jugendlichen aus der Enkelgeneration bisher nicht in Verbindung mit dem Nationalsozialismus ihrer Großeltern und der Familiengeschichte gebracht werden oder eine solche Verbindung verneint wird…

Tikun Olam:
Geschichte hinter Gittern

Der Ilmenauer Reinhard Schramm will etwas bei jungen Straftätern bewegen – deshalb besucht der stellvertretende Vorsitzende der jüdischen Landesgemeinde Thüringen fast monatlich die Weimarer Justizvollzugsanstalt…

Keine Menschenfeindlichkeit – auch nicht an der "Klagemauer":
Antisemitischer Schandfleck muss aus dem Herzen Kölns verschwinden
Die Kölner „Klagemauer“ startete als Wand gegen Wohnungslosigkeit und Krieg vor 20 Jahren. Sie war der Ort einer freien Kommunikation – heute ist davon nichts, aber wirklich nichts mehr übrig geblieben. Sie ist in einer extremen Einseitigkeit zu einer Dauerdemonstration gegen den demokratischen Staat Israel, zu einem Instrument einer einseitigen, hasserfüllten „Kritik“ an Israel verkommen. Mit den Prinzipien einer offenen, demokratischen, den Prinzipien der Meinungsfreiheit gerecht werdenden Diskussion hat dies nichts mehr zu tun...

Ein Kölner Dauerdemonstrant "entdeckt" den Antisemitismus:
Ein Überzeugungstäter
Seit 20 Jahren weiß dieser Mensch nichts besseres mit sich anzufangen, als sich tagaus, tagein mit Papptafeln zu umgeben und eine Wahrheit zu verkünden. Öffentlich. Auf der vor dem Kölner Dom gelegenen Domplatte. Seit vier Jahren kennt dieser sich irrtümlich als „links“ gerierende „Dauerdemonstrant“ nur noch ein Thema: Der Jude, der israelische Staat ist böse...

Das Bild ist eindeutig:
Ein altes antisemitisches Stereotyp
Interessierten Passanten wurde Anfang des Jahres auf der Kölner Domplatte ein inkriminierendes Bild von einer massiven Person mit Davidstern präsentiert. Unzweifelhaft sollte hier ein Jude dargestellt werden, der in den Farben der US-Flagge mit Messer und Gabel ein auf einem Teller liegendes Kind zerteilt und verspeist. Die „Keifja“ im Bild legt nahe, das es sich um ein palästinensisches Kind handeln soll. Neben dem Teller steht ein Glas mit dem Blut des Kindes…

Die antisemitische "Klagemauer" in Köln:
Rassismus verjährt nicht
Viele Kölnerinnen und Kölner kannten oder kennen die “Klagemauer” von Walter Hermann als papiernes Mahnmal für soziale Missstände. An Kulturgeschichte Interessierte verbinden mit der “Klagemauer” die religiöse Stätte der Juden in Jerusalem, einem früheren Tempel, erst von den Babyloniern vor über 2000 Jahren, später von den Römern erneut zerstört...

Erinnert an Nazi-Hetze:
Reaktionen des Kölner Vereins EL-DE-Haus
Der Kölner Verein EL-DE-Haus hat im März und Juli 2010 in zwei kürzeren Beiträgen in sehr deutlicher Weise zum Antisemitismus der Kölner „Klagemauer“ bezogen. Hierin hat sie sich zugleich mit deren Strafanzeigen gegen den Betreiber der „Klagemauer“, Herrn Herrmann, sowie mit den sie untermauernden Ausführungen solidarisiert...

Peter Finkelgruen:
Gedanken zur Justiz des Landes NRW
Diese drei Dokumente geben mir Anlass, über meine persönlichen Erfahrungen mit der Nordrhein-Westfälischen Justiz und den politisch Verantwortlichen ein wenig nachzudenken. Jedenfalls da, wo es um NS – Mörder und Antisemitismus geht...

Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung:

Resolution gegen die Kölner Klagemauer
Ein breites Spektrum veröffentlichte im Dezember eine gemeinsame “Resolution gegen antiisraelische und antisemitische Darstellungen an der so genannten ‘Kölner Klagemauer’”…

הצהרה לגבי תערוכת המחאה:
הכותל המערבי של קלן
מה שהחל כפורום לתקשורת חופשית ועירנות למען השלום, התפתח בשנת 2004 למקום המשתלח בנימה אנטי ישראלית ומתאפיין בנקיטת עמדה חד צדדית בעלת עיוורון היסטורי. שיאה של השערורייה בהתפתחות זו חל בחודש ינואר 2010 כאשר הוצגה במקום קריקטורה בה נראה אדם בעל מאפיינים יהודים, אשר אוכל ילד פלסטיני באמצעות סכין ומזלג...

Der konkrete Anlass:
'Antisemitismus ist unser aller Problem!'
Ein Interview mit dem Schauspieler und Theaterleiter Gerd Buurmann zur Kölner „Antiwand“…

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hagalil.com 5771 / 2010


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